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Nur einen Tag nach dem Sieg bei der Copa Libertadores gewinnt Rafinha mit Flamengo den nächsten Titel. Die Brasilianer werden Meister - ohne selbst zu spielen.

Brasiliens Fußball-Spitzenklub CR Flamengo kommt aus dem Feiern gar nicht mehr raus.

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Nur 23 Stunden nach dem Triumph im Libertadores-Cup-Finale darf sich der Traditionsverein aus Rio de Janeiro auch vorzeitig brasilianischer Meister nennen. Da Verfolger SE Palmeiras am Sonntag sein Heimspiel gegen Gremio Porto Alegre 1:2 (0:0) verlor, liegt die Konkurrenz bei noch vier ausstehenden Spieltagen uneinholbare 13 Punkte zurück.

Der Flamengo-Tross, darunter auch die ehemaligen Bundesligaspieler Rafinha und Diego, erhielt die Kunde vom zweiten Titel nur wenige Minuten nach Ende der Triumphfahrt durch das Zentrum Rios.

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Dort hatten sich am Sonntagnachmittag zigtausende "Rubro-Negros" (Rot-Schwarze) eingefunden, um den 2:1-Finalerfolg gegen den argentinischen Titelverteidiger River Plate Buenos Aires am Tag zuvor in Lima (Peru) zu feiern. Der Fest-Umzug endete jedoch in Tumulten zwischen Fans und Polizei.

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Als einziger brasilianischer Klub hatte zuvor nur der FC Santos mit Pele 1962 und 1963 das Double von nationaler Meisterschaft und Libertadores Cup gefeiert. Flamengo hatte sich am Samstag nach 1981 erst zum zweiten Mal Südamerikas Fußballkrone aufgesetzt und war zuletzt vor zehn Jahren brasilianischer Meister geworden.

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