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Weil ein Model auf einer Modenschau ein Trikot mit einem speziellen Schriftzug trägt, muss der Modekonzern der Fußballlegende jetzt ordentlich Geld zahlen.

Wegen der unerlaubten Verwendung des Namens von Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona muss der italienische Modekonzern Dolce&Gabbana dem früheren Weltmeister 70.000 Euro Schadenersatz zahlen. Dieses Urteil fällte ein Gericht in Mailand.

Maradona hatte allerdings auf eine Entschädigung von einer Million Euro geklagt.

Dass Gericht sah die widerrechtliche Nutzung von Maradonas Name bei einer Modenschau 2016 in Neapel als erwiesen an.

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Model präsentiert Trikot mit Maradona-Schriftzug

Bei der Veranstaltung war ein Model im Trikot von Maradonas Ex-Klub SSC Neapel mit den Namenszug von Argentiniens Weltmeister-Kapitän von 1986 über den Laufsteg gegangen. 

Die Organisatoren argumentierten zwar, dass die Modenschau eine Hommage an Neapel und herausragende Fakten der Stadt gewesen sei. Für Richterin Paola Gandolfi überwog allerdings der kommerzielle Charakter der Show und der dadurch entstandene Verstoß gegen die Namensrechte des Südamerikaners.

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Gleichwohl musste sich Maradona mit einer deutlich niedrigeren Entschädigung begnügen als erhofft. Bei der Festsetzung der Strafe für das Unternehmen zuzüglich von Maradonas Anwaltskosten berücksichtigte das Gericht, dass keine Produktion des präsentierten Maradona-Trikots in Auftrag gegeben worden war.

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