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Fans des SSC Neapel setzen sich für Kalidou Koulibaly ein, der im Spiel zuvor rassistisch beleidigt wird
Fans des SSC Neapel setzen sich für Kalidou Koulibaly ein, der im Spiel zuvor rassistisch beleidigt wird © Getty Images
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Italien will in Zukunft das Rassismusproblem in den heimischen Stadien bekämpfen. Hierfür soll eine spezielle Überwachungstechnik angewendet werden.

Italien will mit innovativer Technologie den Rassismus in den Fußball-Stadien bekämpfen.

So kündigte Sportminister Vincenzo Spadafora im Parlament die Einführung von Videoüberwachungskameras mit Gesichtsidentifizierung und eines speziellen Radarsystems an, mit dem die Ortung rassistischer Gesänge sichergestellt werden soll.

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Ziel sei die Identifizierung rassistischer Problemfans, sagte Spadafora. Die neue Technologie soll ab dem Auftaktspiel der Europameisterschaft zwischen Italien und der Türkei im Olympiastadion in Rom am 12. Juni eingesetzt werden. 

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Auch die Sicherheitsvorkehrungen in den Fankurven sollen verschärft werden. "Wir haben eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Fußballverbandes und des Innenministeriums gebildet, damit wir bald die neue Technologien testen können", betonte der Sportminister.

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Außerdem will die italienische Regierung Sensibilisierungskampagnen in den Schulen zur Bekämpfung von Diskriminierung in die Wege leiten. In den vergangenen Monaten waren in Italien mehrere Spiele wegen rassistischer Vorfälle unterbrochen worden.

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