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Die Spieler von Wuhan Zall reisen nach Hause
Die Spieler von Wuhan Zall bei der Zwischenlandung in Madrid © dpa Picture-Alliance
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Nach eineinhalb Monaten im spanischen Exil kehrt der Klub Wuhan Zall angesichts der steigenden Infektionszahlen in Europa in seine chinesische Heimat zurück.

Eineinhalb Monate verbrachten die Akteure von Wuhan Zall im spanischen Exil, nun kehren sie in ihre Heimat zurück.

Eigentlich wollte sich der chinesische Klub nur zwischen Ende Januar und Mitte Februar auf die neue Saison in der Heimat vorbereiten, doch dann entwickelte sich Wuhan zum Coronavirus-Epizentrum, weshalb der Verein den Aufenthalt in Spanien verlängern musste – nicht gerade zur Freude der Spieler.

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"Wir vermissen unsere Freunde und vor allem unsere Familien in Wuhan, denn sie sind die Menschen, die eine extrem harte Zeit durchmachen müssen", hatte Kapitän Yao Hanlin Anfang März gesagt. "Ich hoffe, dass sie durchhalten, so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren und sich allmählich erholen können."

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Während sich die Lage in China jedoch inzwischen entspannt, schlägt das Coronavirus jetzt in Europa unerbittlich zu, vor allem in Spanien, nach Italien das von der Pandemie am stärksten betroffene europäische Land.

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"Das Problem ist jetzt hier", erklärte der spanische Wuhan-Trainer José González der dpa zufolge kurz vor dem Abflug aus Málaga, wo die Spieler am Samstag mit Schutzmasken in den Flieger stiegen, berichtet die AS.

Von einer "Flucht", wie einige Medien schrieben, wollte González aber nicht sprechen. "Die chinesische Liga will im Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Und nach der Ankunft werden wir zunächst in Quarantäne gehen müssen. Deshalb müssen wir so schnell wie möglich zurück", fügte der Spanier hinzu.

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