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München - Beim Fußball-Verband in Australien gehen die Lichter aus. 70 Prozent der Mitarbeiter werden nach Hause geschickt und teil garnicht mehr bezahlt, weil das Geld fehlt.

Der australische Fußball hat sich mit am längsten gegen die Coronakrise gewehrt - und muss jetzt doch einen hohen Preis bezahlen.

Weil er in arge finanzielle Not geraten ist, schickte der nationale Verband FFA rund 70 Prozent seiner Mitarbeiter nach Hause. "Wir mussten unsere Geschäfte anpassen, um handlungsfähig zu bleiben", sagte Vorstandschef James Johnson.

Der Verband beschäftigt etwa 100 Angestellte, die nun mittels verschiedener Modelle weniger bis gar keine Arbeit mehr erledigen werden. Für mache bedeutet das kompletten Gehaltsverzicht. Spieler sind von der Entscheidung nicht betroffen.

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Zwangspause für Australien-Profis um Baumjohann

Die australische A-League pausiert seit Dienstag. Der frühere Bundesliga-Profi Alexander Baumjohann steht mit Tabellenführer Sydney FC kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft.

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"Natürlich gibt es jetzt viel wichtigere Dinge als den Fußball, es ist das Beste, dass der Ligabetrieb eingestellt wird", sagte Baumjohann (33) dem kicker: "Aber für uns ist der Zeitpunkt extrem schade. Es waren nur noch sechs Spiele, wir sind punktemäßig auf Rekordkurs für die A-League und wollten gern noch diesen Titel."

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