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Auch im norwegischen Fußball greift die Coronakrise um sich. Manche Klubs entlassen sogar Profis und Mitarbeiter. Ralf Fährmann muss auf Gehalt verzichten.

In Norwegen hätte die Eliteserien Anfang April in die neue Saison starten sollen. Aufgrund der Coronakrise ist der Start jedoch verschoben. Die Vereine müssen bereits jetzt die ersten Konsequenzen ziehen.

Die Profis, das Management und das Trainerteam von Brann Bergen verzichten beispielsweise zunächst auf 20 Prozent ihres Gehalts. "Wir haben eine Verantwortung, die Kosten von Tag zu Tag zu reduzieren", wird Geschäftsführer Vibeke Johannesen zitiert. "Es ist unser Job, in die Zukunft zu schauen."

Von diesen Maßnahmen betroffen ist auch Ralf Fährmann. Der Torwart steht bis 2023 beim FC Schalke 04 unter Vertrag, ist aber von Norwich City noch bis zum Sommer an den norwegischen Klub Brann Bergen ausgeliehen.

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Rosenborg Trondheim entlässt Mitarbeiter

Die Zukunft bei anderen Vereinen sieht deutlich düsterer aus. Spitzenklub Rosenborg Trondheim hat sich dem Vernehmen nach am vergangenen Donnerstag von 39 Prozent seiner Mitarbeiter getrennt.

"Das ist ein schwerer Tag als Verantwortliche bei Rosenborg, aber wir haben keine andere Möglichkeit gesehen. Der Fußball hat gestoppt und die meisten Menschen in der Verwaltung haben ihre Jobs verloren", sagt Managerin Tove Moe Dyrhaug gegenüber Eurosport.

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Am schwersten traf die Krise bisher den FK Haugesund und Valerenga Fotball. Hier sind, ähnlich wie beim FC Sion in der Schweiz, die meisten Profis entlassen worden.

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