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München - Der Profifußball weltweit ruht wegen des Coronavirus. Der ganze Profifußball? Nein, gleich zwei unbeugsame Ligen in der ehemaligen Sowjetunion leisten Widerstand.

Trotz der Coronakrise rollt in Tadschikistan seit Samstag wieder der Ball. Während an Fußball in großen Teilen der Welt nicht zu denken ist, läutete das Super-Cup-Spiel zwischen Serienmeister FC Istiklol und dem FC Khujand die neue Spielzeit im zentralasiatischen Staat ein. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewann Istiklol nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 (0:1).

Tadschikistan ist einer von nur zwei ehemaligen Sowjetstaaten, die bislang keinen einzigen Fall des Coronavirus gemeldet haben. Turkmenistan, das ebenfalls noch keinen Coronafall offiziell bestätigte, hat hingegen bereits die Unterbrechung seiner heimischen Liga angekündigt. Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow hatte sich am Samstag in den staatlichen Medien erstmals zur Corona-Pandemie geäußert.

Weißrussland trotzt Coronavirus: Präsident Lukaschenko gibt Tipps

Außer in Tadschikistan wurde am Samstag auch weiterhin in Weißrussland gekickt. Die nationale Liga, die trotz der Coronakrise vor zwei Wochen plangemäß in die neue Saison gestartet war, trug ihren 3. Spieltag aus. Erlaubt waren, wie auch in den beiden vorherigen Spieltagen, Fans auf den Tribünen.

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Die weißrussische Liga ignoriert die Coronakrise, der Präsident des Landes, Alexander Lukaschenko, empfahl neulich unter anderem Traktorfahren an der frischen Luft. 

Außerdem wurde auch auf dem afrikanischen Kontinent Fußball gespielt. Im ostafrikanischen Binnenstaat Burundi fanden drei Partien in der Primus League statt. Unter anderem trotze der Tabellenzwölfte Kayanza dem Fünften Flambeau du Centre ein 1:1 (0:0) ab.

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