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München - Raúl gewinnt 2002 mit Real Madrid die Champions League. Mit seinem Führungstor bringt er Real gegen Leverkusen auf Kurs - und das, obwohl er gehandicapt ist.

Das Finale der Champions League 2001/02 zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen in Glasgow bleibt vor allem wegen einer Szene tief im Gedächtnis eines jeden Fußball-Fans.

In der 45. Spielminute hämmerte Real-Star Zinédine Zidane den Ball nach einer Hereingabe von Roberto Carlos aus 16 Metern mit dem linken Fuß zum 2:1 ins Tor. Leverkusens Torwart Hans-Jörg Butt hatte nicht den Hauch einer Chance.

Es blieb beim 2:1, die Königlichen gewannen zum dritten Mal die Champions League. 

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Im Jubel um Zidanes Traumtor blieb stets etwas vergessen, dass Raúl die Madrilenen mit seinem frühen Führungstor in der 8. Minute auf den Weg Richtung Titel brachte. 

Wie die heute 42 Jahre alte Real-Legende im Rahmen der "Weißen Woche" der Real Madrid European University School verriet, steckt hinter diesem Tor eine besondere Geschichte. 

Raúl: "Der Arzt machte meinen Zeh taub"

"Am Tag vor dem Finale in Glasgow trat Iván Campo auf einen meiner Zehen. Am Spieltag konnte ich nicht einmal meinen Schuh anziehen. Ich sagte dem Arzt, er solle alles tun, damit ich spielen kann", erinnerte sich Raúl: "Eine Stunde vor dem Aufwärmen gab der Arzt mir eine Spritze in den Zeh und machte ihn damit taub. Deshalb habe ich so schlecht geschossen. Es ist eine gute Anekdote."

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Die ewige Nummer 7 verließ Real Madrid 2010 nach 16 Spielzeiten, 323 Toren und unzähligen kultigen Momenten. Von 2010 bis 2012 spielte Raúl in der Bundesliga bei Schalke 04, 2015 beendete er seine Profikarriere.

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