vergrößernverkleinern
Neymar spielt seit 2017 bei PSG
Neymar spielt seit 2017 bei PSG © Imago
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Juninho, Sportdirektor von Lyon setzt zum Rundumschlag an und ätzt gegen seinen Landsmann Neymar. Die brasilianische Mentalität sei Schuld an seiner Geldgier .

Die Fehde zwischen PSG und Olympique Lyon geht in die nächste Runde.

Jetzt wettert Juninho, Sportdirektor von Olympique Lyon, gegen Superstar Neymar und die brasilianische Mentalität.

Im Interview mit dem Guardian kritisiert Juninho vor allem die Geldgier der brasilianischen Spieler: "In Brasilien wird uns beigebracht, uns nur ums Geld zu kümmern. Es ist der typische brasilianische Weg."

Anzeige

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Als Beispiel fügt er Neymar an: "Schaut euch Neymar an! Er kam nur wegen des Geldes zu PSG. Der Verein gab ihm alles, was er wollte – und jetzt will er vor Ablauf seines Vertrages gehen."

Juninho spielt auf die angebliche geplante Rückkehr des Brasilianers nach Barcelona an. Vertraglich ist er aber noch bis 2022 an die Pariser gebunden. Neymar wechselte 2017 für 222 Millionen Euro in die französische Hauptstadt.

Juninho: Brasilianische Kultur ist Schuld

Für ihn ist klar: Neymar müsse jetzt seiner "Führungsrolle gerecht werden" und "Dankbarkeit zeigen".

Abschließend endet der Rundumschlag mit einer allgemeinen Kritik an der Mentalität seiner Landsleute, in der Gier verankert sei: "Wir wollen immer mehr Geld. Es ist genau das, was er gelernt hat."

Zwar sei Neymar als Spieler "auf demselben Niveau wie Cristiano Ronaldo und Lionel Messi". Als Person aber sollte der Jährige "sich selbst herausfordern und wachsen. Im Moment tut er jedoch nur, was ihm das Leben beigebracht hat."

Meistgelesene Artikel

Diese Kritik will PSG-Sportdirektor Leonardo nicht so stehen lassen und kontert direkt in Richtung Lyon: "Ich verstehe nicht, warum Aulas (Lyon-Präsident, Anm. Red.) so viel über PSG spricht, und Juninho jetzt über Paris und Neymar. Es wäre besser, sie würden über ihren Verein reden. Wir sprechen nicht über die Situation von Olympique Lyon, und ich bitte darum, dass sie auch nicht über unsere Spieler und unseren Verein sprechen."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image