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Mario Götze hat mit seinem Wechsel zur PSV Eindhoven bei vielen Fans für Erstaunen gesorgt. Ex-Bundestrainer Berti Vogts kann den Schritt nachvollziehen.

Der Wechsel von Mario Götze zur PSV Eindhoven hat in Deutschland nicht nur positives Echo hervorgerufen.

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Viele Fans können den Wechsel des Siegtorschützen des WM-Finales von 2014 ins Nachbarland nicht nachvollziehen. Vor allem, weil der 28-Jährige kurze Zeit zuvor angekündigt hatte, noch die Champions League gewinnen zu wollen. Ein Ziel, das er mit der PSV kaum erreichen dürfte.

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Vogts wünscht Götze Nationalmannschafts-Comeback

Ex-Bundestrainer Berti Vogts kann die Beweggründe des Ex-Dortmunders für den Wechsel nachvollziehen. "Endlich entflieht er der deutschen Neidkultur und dem Spott, dem er in der Bundesliga zuletzt ausgesetzt war - denn diese Kultur gibt es in Holland nicht", schrieb er in seiner Kolumne von t-online.

"Ich hatte viele Angebote diesen Sommer, aber ich bin ein Gefühlsmensch und treffe meine eigenen Entscheidungen", hatte Götze bei seiner Vorstellung die Entscheidung für den niederländischen Europa-League-Teilnehmer erklärt.

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Auch ein Comeback in der Nationalelf ist Teil des Götze-Plans. "Ich bin noch 28 Jahre alt, ich habe noch große Ambitionen. Dazu gehört natürlich auch, wieder in die Nationalmannschaft zurückzukehren", gab er sich selbstbewusst.

Vogts traut dem WM-Helden das durchaus zu. "Das Alter eines Fußballers ist nicht wichtig. Wenn Mario endlich so spielt, wie er es eigentlich kann, kommt er auch für Löw wieder infrage", erklärte er.  Er wünscht sich, dass der 28-Jährige in den Niederlanden "zu seiner alten Form findet und sich so vielleicht sogar für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft empfehlen kann".

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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