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München - Pierre-Emerick Aubameyang wird mit der Nationalmannschaft von Gabun in Gambia die Einreise verwehrt. Statt im Hotel verbringt das Team die Nacht im Flughafen.

Das hat sich Pierre-Emerick Aubameyang sicher anders vorgestellt.

Der Stürmer vom FC Arsenal befindet sich derzeit auf Länderspielreise mit Gabun.

Statt wie geplant in der Nacht vor dem Länderspiel gegen Gambia im Hotel zu schlafen, musste der 31-Jährige kurzerhand im Flughafen von Banjul nächtigen.

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Aubameyang wettert gegen CAF

Hintergrund: Die Ergebnisse der Corona-Tests sollen nicht rechtzeitig im Gambia angekommen sein. Dort müssen die Testergebnisse nach Informationen der Bild 48 Stunden vor der Einreise vorliegen. Deshalb verbrachte die Mannschaft die Nacht in Quarantäne - am Flughafen.

Der ehemalige Dortmunder begleitete die nervenzehrende Wartezeit ausführlich in den Sozialen Medien.

Aubameyang wetterte auf Twitter gegen den Afrikanischen Fußballverband (CAF): "Es wird uns nicht entmutigen, aber die Leute müssen das wissen, damit die CAF Verantwortung übernimmt. Es ist 2020 und wir wollen, dass Afrika wächst, so werden wir das nicht erreichen!!!"

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Entnervt legte Aubameyang um 4.37 Uhr nach: "Glaubt ja nicht, dass wir drin sind. Immer noch am Flughafen."

Erst um 6 Uhr soll die Mannschaft den Flughafen verlassen und sich mit dem Teambus auf den Weg ins Hotel gemacht haben.

Viel Zeit zu schlafen blieb dort jedoch nicht. Denn bereits um 16 Uhr Ortszeit (17 Uhr deutscher Zeit) fand die Partie statt.

Danke für die Extramotivation, Gambia", schrieb Aubameyang aus dem Mannschaftsbus.

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Seine Mannschaft sei "bereit wie nie zuvor" und hungrig nach Fußball: "Egal, wie es ausgeht, wir haben schon gewonnen, wenn ich in die Gesichter unserer Spieler schaue. Verdammt noch mal, auf geht's!" 

Nach dem Abpfiff twitterte Aubameyang: "Wir haben verloren wie Männer." Er erwähnte den Account der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF und setzte daneben ein Mittelfinger-Emoji. Der CAF kündigte an, den Flughafen-Vorfall zu untersuchen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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