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München - Mario Götzes Transfer zur PSV Eindhoven sorgte für Aufsehen - und überraschte offenbar den eigenen Generaldirektor.

PSV Eindhovens Generaldirektor Toon Gerbrands ist offenbar selbst von der Verpflichtung des deutschen Weltmeisters Mario Götze überrascht worden.

Das verriet er in einem Gespräch mit dem PSV-Fanklub. "An dem Tag, an dem er zu uns kam, wusste ich um zehn Uhr morgens noch nicht, dass er bei uns ein Thema war", gestand Gerbrands.

John de Jong, Fußball-Direktor bei der PSV, sei in sein Büro gekommen und habe ihm berichtet, dass er und ihr Trainer über Götze gesprochen hätten. "Wir haben nicht mehr viel Geld, biete ihm mal was", sagte ihm Gerbrands, der nicht mit der Verpflichtung rechnete.

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Doch es kam anders. "Um zwölf Uhr kam John zurück und erklärte, dass Götze es tun würde", berichtete Gerbrands, der verwundert fragte, ob Götze verstanden hätte, dass es das Gehalt für zwei Jahre sei. "Ich habe dann noch mit dem Aufsichtsrat telefoniert, der genauso reagierte. Ist es der Götze, den wir kennen?", fragte Gerbrands.

Der Rest ist Geschichte. Götze wechselte zur PSV mit dem deutschen Trainer Roger Schmidt. Mit Erfolg. In Eindhoven gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler in sechs Begegnungen schon drei Tore, Götze wirkt fitter denn je.

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Götze: Der Spaß ist zurück

"Ich fühle mich aktuell sehr gut und bin im Rhythmus. Ich habe zwischen Training und Ernährung eine gute Balance gefunden und glaube auch, dass man mir das körperlich ansieht. Ich habe in der Vergangenheit viel gemacht und ausprobiert", sagte der 28-Jährige im SPORT1-Interview.

Der Spaß bei Götze ist zurück. "Ich habe in der letzten Saison sehr wenig gespielt und stand in den letzten vier Wochen wieder regelmäßig auf dem Platz, spiele international und habe einen Trainer, der mir vertraut. Das macht mich als Fußballer sehr glücklich", erklärte der Weltmeister von 2014.

Götzes Vertrag beim aktuellen Tabellendritten läuft bis 2022.

"Das war eine wichtige Entscheidung für mich. Bei Vereinswechseln spielen so viele Faktoren eine wichtige Rolle: Trainer, neue Spieler, neues Umfeld. All das kann sich natürlich auch wieder schnell ändern", meinte Götze zu seiner Vertragsdauer.

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Mit Sport-Informations-Dienst

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