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FIFA: Kampagne "#SafeHome" gegen Gewalt gegen Frauen
FIFA: Kampagne "#SafeHome" gegen Gewalt gegen Frauen © AFP/SID/OZAN KOSE
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Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Präsidenten des haitianischen Verbandes (FHF), Yves Jean-Bart, wegen sexuellen Missbrauchs lebenslang gesperrt.

Köln (SID) - Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Präsidenten des haitianischen Verbandes (FHF), Yves Jean-Bart, wegen sexuellen Missbrauchs lebenslang gesperrt. Wie die FIFA am Freitag mitteilte, habe der 73-Jährige seine Position missbraucht und verschiedene Spielerinnen, darunter auch minderjährige, sexuell belästigt und missbraucht.

Die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission schloss Jean-Bart deshalb von allen fußballbezogenen Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene aus. Zudem muss er eine Strafe in Höhe von einer Million Schweizer Franken zahlen.

Die FIFA hatte in diesem Fall zudem weitere Top-Funktionäre aus Haiti ins Visier genommen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Allen Beschuldigten wird die Beteiligung an "systematischem sexuellen Missbrauch an weiblichen Fußballern" zwischen 2014 und 2020 zur Last gelegt.

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Die britische Zeitung The Guardian hatte Anfang Mai von anonymen Vergewaltigungsvorwürfen teils minderjähriger haitianischer Spielerinnen gegen Jean-Bart berichtet. Auch von Abtreibungen war in dem Artikel die Rede. Jean-Bart wies sämtliche Vorwürfe zurück.

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