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Bernd Schuster hat die Fehltritte von Diego Maradona "weggeschoben". Ein Wechsel habe den Argentinier "zerstört".

Der frühere Nationalspieler Bernd Schuster wird den verstorbenen Diego Maradona nur in bester Erinnerung behalten.

"Mir ging und geht es wie den Argentiniern, die ihm alles verzeihen. Seine Fehltritte habe ich weggeschoben, das war für mich nicht Diego", sagte der 60-Jährige der Sport Bild. Schuster und Maradona spielten zwischen 1982 und 1984 gemeinsam für den FC Barcelona.

In Barcelona fand Maradona nie die zweite Heimat, die er später beim SSC Neapel finden sollte.

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"Für Diego kam eine Zeit, in der es unerträglich wurde", erinnerte sich Schuster an das immer größer werdende Medieninteresse: "Sie übertrieben, sie jagten ihn, sie gingen ihm nach."

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Es sei "der große Fehler" der "Stadt, des Vereins, von uns allen" gewesen, ergänzte Schuster: "Wir wussten nicht, wie wir uns um ihn kümmern sollten. Anstatt ihn zu schützen, zerstörte Barcelona ihn."

Schuster und Maradona teilten sich bei Barca sogar ein Zimmer - doch viel gesehen hatten sie sich nicht. "Als Deutscher bin ich recht zeitig ins Bett gegangen und früh aufgestanden. Bei Diego hat es abends oft etwas länger gedauert", sagte der Ex-Europameister: "Ich wiederum war um 7 Uhr früh beim Anziehen vor dem Frühstück ganz leise, habe den Morgen außerhalb des Zimmers verbracht."

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