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Chelsea-Trainer Thomas Tuchel stellt eine kuriose These über Timo Werners Torflaute auf. Schuld daran soll demnach auch der eigene Keeper sein.

Trägt der eigene Ersatzkeeper eine Mitschuld an Timo Werners Torflaute

Diese These hat zumindest Chelsea-Trainer Thomas Tuchel aufgestellt. Der 47-Jährige behauptete, die Trainingsleistungen von Torhüter Kepa Arrizabalaga seien derzeit so stark, dass er den eigenen Offensiv-Spielern damit das Selbstvertrauen raube. 

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Tuchel: Kepa ist im Training ein Problem für Werner 

Im Pflichtspielen durfte Kepa seine Fähigkeiten unter dem deutschen Coach allerdings erst zweimal unter Beweis stellen, Tuchels klare Nummer Eins heißt Edouard Mendy. (Die Tabelle der Premier League)

"Natürlich ist es enttäuschend für Kepa, nicht aufgestellt zu werden", sagte Tuchel. "Aber wie schon gesagt, er ist super stark hier. Er ist unser Spieler und das beeinflusst nicht die Art und Weise, wie wir mit ihm arbeiten. Wir vertrauen ihm." 

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Tuchel bezeichnete Kepa als Herausforderer Mendys im Kampf um die Position des Stammtürhüters beim FC Chelsea. "Er muss bereit sein, und ich kann sagen, dass er zu 100 Prozent zuverlässig ist. Er ist ein Top-Torwart", sagte der ehemalige PSG-Trainer. 

In jedem Training gebe der Schlussmann sein Bestes, lobte Tuchel. "Allerdings hilft das unseren Stürmern nicht. Seinetwegen ist es schwer für sie, im Training Tore zu schießen, und damit sind wir bei Timo Werner." 

In den vergangenen 26 Pflichtspielen traf der Ex-Leipziger für Chelsea mickrige zweimal. Die Leistungsdelle des 25-Jährigen hat auf der Insel sogar schon zu Spekulationen geführt, Werner könne die Blues nach nur einem Jahr wieder verlassen. 

Tuchel lobt Werner und stellt eine Forderung

Tuchel meinte hingegen, einen deutlichen Leistungsaufschwung bei seinem Landsmann erkannt zu haben. "Timo hat keinen Grund, frustriert zu sein. Gegen Liverpool hat er ein überragendes Spiel gemacht. Vielleicht sein bestes, seitdem ich hier bin. Auch gegen Everton hat er gut gespielt und viele Chancen gehabt. Er hat nicht getroffen, okay", sagte der Coach. 

Natürlich habe Werner in seiner derzeitigen Situation nicht das größte Selbstvertrauen, meinte Tuchel. "Wir erwarten von unseren Jungs, dass sie mehr Chancen kreieren und entschlossener sind", forderte der Ex-Dortmunder. 

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Letztendlich liege es aber an ihm als Trainer, seine Spieler in die entsprechende Form zu bringen. "Das liegt in meiner Verantwortung. Ich muss ihnen die richtige Einstellung mit auf den Weg geben und sie auf den richtigen Positionen und vor allem regelmäßig spielen lassen. Und dann läuft das", ist sich Tuchel sicher.  

Ob er Werner heute Abend von Beginn an die Chance gibt, seinen Torriecher wiederzufinden, ist noch offen. An der heimischen Stamford Bridge empfängt der FC Chelsea zum Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League Atlético Madrid (Champions League: FC Chelsea - Atlético Madrid, heute, ab 21 Uhr im LIVETICKER). Das Hinspiel gewannen die Londoner mit 1:0. 

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