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Die FIFA hat erstmals einen "Brückentransfer" bestraft
Die FIFA hat erstmals einen "Brückentransfer" bestraft © AFP/SID/OZAN KOSE
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Die FIFA greift bei einem Transfer über einen Zwischenverein durch. Der Fußball-Weltverband bestraft zwei Vereine mit eine Transfersperre.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat erstmals Strafen wegen eines Transfers über einen Zwischenverein verhängt. Der französische Erstligist Angers SCO und Zweitligist FC Paris wurden jeweils mit einer nationalen und internationalen Transfersperre für eine Periode sowie einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Schweizer Franken (ca. 27.300 Euro) belegt.

Geahndet wurde der Fall eines Spielers, der am 1. Juli 2020 in Paris seinen ersten Profivertrag abgeschlossen hatte, nachdem er als Amateur in Frankreich und Spanien gespielt hatte. Am 18. August wurde er nach Angers transferiert.

Nach Ansicht der FIFA-Disziplinarkommission diente der Transfer nach Paris "nicht dazu, organisiert Fußball zu spielen, sondern die Bestimmungen betreffend Ausbildungsentschädigung zu umgehen".

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Daher handelte es sich laut FIFA um einen "Transfer über einen Zwischenverein". Diese sind seit 2020 nach Artikel 5bis des Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern verboten.

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