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Roy Keane (links) und Gerard Pique waren drei Jahre lang Teamkollegen bei Manchester United © Getty Images
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Gerard Pique verrät eine peinliche Episode aus seiner Zeit bei Manchester United. In der Umkleide erteilte ihm Routinier Roy Keane eine Lektion.

Gerard Pique stammt aus der Nachwuchsakadamie des FC Barcelona, kehrte 2008 über den Umweg Manchester United zu seinem Heimatverein zurück und ist inzwischen die große Identifikationsfigur bei Barca.

Mit den Katalanen gewann der Innenverteidiger vier Mal die Champions League, wurde sechs Mal spanischer Meister und fünf Mal Pokalsieger.

Für eine Barca-Legende wie ihn sollte der Erzfeind dementsprechend feststehen: Real Madrid.

In einem Beitrag für The Players Tribune verriet der Welt- und Europameister nun allerdings, dass er gar keine Abneigung gegenüber Real hegt.

"Wir sind wie kleine Kinder"

Im Gegenteil: Pique enthüllte, dass er der Gründer eine exklusiven WhatsApp-Gruppe für alle spanischen Nationalspieler bei Barca und Real ist, in der sich die Profis regelmäßig gegenseitig aufziehen.

Pique lüftet WhatsApp-Geheimnis

"Wir erzählen darin nur Blödsinn übereinander. Wir sind wie kleine Kinder", erzählt der 31-Jährige. Aufgrund der sportlichen Krise bei Real seien aktuell die Barca-Profis tonangebend in der Gruppe: "Wir liegen 15 Punkte vor Real in der Liga. Deshalb werden meine Antworten sehr kreativ."

Der Grund für den regelmäßigen Austausch sei laut Pique simpel: "Vielleicht hassen wir den Klub des jeweils anderen, aber wir spielen für dasselbe Land, mit demselben Traum. Darauf bin ich sehr stolz."

Vorfall in ManUnited-Kabine

In seiner Kolumne verrät der Innenverteidiger auch eine bislang unbekannte Episode aus seiner Zeit bei Manchester United. Vor einem Premier-League-Spiel habe in der Umkleidekabine sein Handy neben Roy Keane vibriert.

Der Ire sei daraufhin vollkommen ausgerastet und habe wutentbrannt nach dem Besitzer des Handys gefragt. Als sich Pique kleinlaut meldete, soll ihn der Routinier vor versammelter Mannschaft zusammengestaucht haben.

"Ich habe mir fast in die Hose gemacht. Aber es war eine gute Lektion", verriet Pique.

"Messi ist ein Alien"

Über seinen aktuellen Barca-Mannschaftskameraden Lionel Messi schwärmt der Spanier: "Er ist ein Alien. Er ist nicht von dieser Welt. Er ist ein Verrückter."

Besonders beeindrucke ihn Messis Spiel ohne Ball: "Man muss sein Gesicht gesehen haben, wenn er sprintet, um einen Ball zurückzugewinnen. Diesen Blick habe ich noch bei keinem anderen Spieler gesehen."

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