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La Liga: Real Madrid lehnt USA-Pläne von Ligaverband ab: "Wir weigern uns"
Real Madrid lehnt die USA-Pläne der Liga ab © Getty Images
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Real Madrid unterstützt die USA-Pläne der Liga nicht und lehnt diese strikt ab. Real-Boss Florentino Perez erklärt: "Wir weigern uns ausdrücklich."

Spaniens Rekordmeister Real Madrid hat sich eindeutig gegen die USA-Pläne des Ligaverbandes LFP positioniert.

"Wir werden nicht in die Vereinigten Staaten reisen", erklärte Real-Präsident Florentino Perez auf der Jahreshauptversammlung der Königlichen am Sonntag: "Ich weiß nicht, was für Interessen dahinterstecken, aber sicherlich nicht die Interessen der Vereine und der Fans. Wir weigern uns ausdrücklich."

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Der Ligaverband hatte mit dem Marketingunternehmen Relevant einen Vertrag abgeschlossen, der in den nächsten 15 Jahren zunächst je ein Spiel pro Saison in den USA oder Kanada vorsieht. Am 26. Januar 2019 soll in Miami der FC Girona und Meister FC Barcelona aufeinandertreffen.

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Der spanische Verband RFEF kündigte am Freitag nach Medienberichten an, die Verlegung der Partie in die USA zu verbieten. Demnach unterstützten weder die Verbände FIFA und UEFA noch die spanische Regierung die Pläne. Zuvor hatten bereits die spanische Spielergewerkschaft AFE und FIFA-Präsident Gianni Infantino die Pläne kritisiert.

Real mit Plus bei Gewinn

Auf wirtschaftlicher Ebene können die Königlichen überzeugen. Real Madrid hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 750,9 Millionen Euro erwirtschaftet und damit das Ergebnis aus dem Vorjahr um 11,3 Prozent gesteigert.

Der Umsatz für die Saison 2018/19 soll 752 Millionen Euro betragen. Das teilte der spanische Fußball-Rekordmeister auf seiner Mitgliederversammlung am Sonntag mit. Im Umsatz nicht enthalten sind demnach Transfererlöse. 

Der Gewinn vor Steuern stieg um 63,7 Prozent auf 43 Millionen Euro, nach Steuern lag der Profit bei 31,2 Millionen Euro - ein Anstieg um knapp zehn Millionen im Vergleich zum Vorjahr.

Die vier Titelgewinne in der vergangenen Saison (Champions League, Klub-WM, UEFA- und spanischer Supercup) sorgten zwar für gestiegene Einnahmen, allerdings belasteten die Prämienzahlungen für die Profis auch den Etat der Königlichen, teilte Real mit.

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