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Antonio Conte ist nach wie vor ohne Job © Getty Images
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Ein ehemaliger Präsident der Königlichen packt aus: Antonio Conte stellt in den Verhandlungen mit Real Madrid offenbar zu viele Forderungen.

Antonio Conte galt als einer der Top-Kandidaten auf den Job als Trainer von Real Madrid - mit offenbar überzogenen Forderungen hat er sich wohl selbst ins Abseits befördert. 

Reals ehemaliger Präsident Ramon Calderon erklärte im Interview mit BBC Radio 5, dass die Vorstellungen des italienischen Startrainers entschieden zu weit gegangen seien.  

"Er wollte einen Drei-Jahresvertrag, fünf Leute mitbringen und freie Hand bei Transfers", sagte Calderon. Forderungen, die Reals aktueller Präsident, Florentino Perez, niemals akzeptieren werde. Spanische Medien hatten vor kurzem bereits berichtet, dass die Vertragsverhandlungen an Contes Wünschen gescheitert seien.

Nach der Freistellung von Julen Lopetegui werden die Madrilenen derzeit von Interims-Coach Santiago Solari trainiert. 

Conte zu sehr wie Mourinho?

Calderon hätte Conte darüber hinaus ohnehin nicht für die beste Wahl gehalten. "Ich glaube nicht, dass Antonio Conte der Trainer ist, den das Bernabeu erwartet. Er ist wie Jose Mourinho - ein defensiver Coach, der normalerweise drei Innenverteidiger aufbietet und Konter-Fußball spielt." 

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Das entspreche nicht den Wünschen von Real Madrid. Mit Mourinho habe man diesem Trainertyp bereits eine Chance gegeben: "Sie haben die Champions League nicht gewonnen und er hat eine schwierige Situation im Klub hinterlassen." 

Conte war im Sommer vom FC Chelsea beurlaubt worden und ist seitdem auf der Suche nach einem neuen Job. 

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