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Luka Modric wurde vor wenigen Wochen zum Weltfußballer gewählt
Luka Modric wurde vor wenigen Wochen zum Weltfußballer gewählt © Getty Images
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Der Weltfußballer muss in seiner kroatischen Heimat keine Verurteilung wegen Meineides mehr fürchten. Das laufende Verfahren wird eingestellt.

Weltfußballer Luka Modric muss in seiner Heimat Kroatien keine Verurteilung wegen Meineides mehr fürchten. Ein Gericht in Zagreb stellte das Verfahren gegen den Vizeweltmeister von Champions-League-Sieger Real Madrid wegen des Verdachts einer beschworenen Falschaussage ein. "Es gibt keine ausreichenden Beweise, dass er einen Meineid begangen hat", erläuterte ein Gerichtssprecher die Entscheidung.

Modric hatte im Sommer 2017 im Rahmen des spektakulären Korruptionsprozesses gegen den kroatischen "Fußball-Paten" Zdravko Mamic als Zeuge ausgesagt. Dabei berichtete der Klubkollege des deutschen Nationalspielers Toni Kroos hauptsächlich über die Umstände seines damals neun Jahre zurückliegenden Transfers von Dinamo Zagreb, wo Mamic seinerzeit als Präsident fungierte, zum englischen Klub Tottenham Hotspur.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft entsprachen die Angaben des 33-Jährigen nicht in allen Punkten der Wahrheit, sodass die Behörde Anklage gegen den Mittelfeldstar erhob. Die nunmehr erfolgte Einstellung des Verfahrens gegen Modric ist endgültig.

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