Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Atlético Madrid soll sein Veto eingelegt haben, dass Griezmann ein eigenes Abschiedsvideo drehen darf. 2018 verkündete er auf diese Art seinen Verbleib.

Dass Antoine Griezmann seinen Abschied von Atlético Madrid verlauten ließ, sorgte für einigen Wirbel in Fußball-Europa. Zahlreiche Top-Klubs meldeten ihr Interesse und hoffen seither auf eine Verpflichtung.

Abseits dessen schlägt nun auch die Art der Übermittlung des Griezmann-Abschieds hohe Wellen. Nach Informationen des spanischen Radiosenders Cadena Ser soll Atlético sein Veto eingelegt haben, dass der Franzose einen weiteren Dokumentarfilm über seine Zukunft drehen darf.

Griezmann mit Dokumentarfilm

Zur Erinnerung: 2018, zwei Tage vor dem Eingreifen Frankreichs bei der WM, erschien ein 32-minütiges Video Griezmanns beim spanischen Pay-TV-Sender Cero. In jenem Video sieht man den 28-Jährigen allerlei Dinge machen. Allein entscheidend: Er verkündete, dass er bleiben werde. Bei Atlético.

Anzeige

Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

"Ich habe mich entschieden zu bleiben", sagte er damals - und er blieb. Das Video löste Unmut und Empörung aus, man bezeichnete Griezmann als "Hampelmann" und "Drama Queen".

Meistgelesene Artikel

Inzwischen wäre es jedoch beinahe vergessen, wenn es in diesem Jahr nicht schon wieder um Abschied gehen würde. Und ja, diesmal geht Griezmann wirklich. Dazu gibt es einen weiteren Unterschied zum Vorjahr: Griezmann drehte keinen Dokumentarfilm, in dem er dramaturgisch auf eine Entscheidung zusteuert.

Atlético mit Veto?

Wie Cadena Cera allerdings berichtet, war der Stürmer durchaus gewillt, einen weiteren Film dieser Art zu machen. Sein Problem: Atlético wollte nicht. Der Verein soll Griezmann dazu angehalten haben, ein neutral-nüchternes Video auf den hauseigenen Kanälen zu veröffentlichen, um eine weitere Darstellung zu vermeiden.

Vielleicht auch, weil jene Produktionsfirma - mit Namen Kosmos Studios -, die das damalige Video gemacht hat und wohl auch das diesjährige produziert hätte, niemand Geringerem gehört als Gerard Piqué. Einem Mann, den man weniger als Unternehmer denn als Fußballer kennt.

Und er spielt beim FC Barcelona - ein Verein, der auch zu den Interessenten um Griezmann zählt.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image