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Atletico Madrid plant einen Test gegen Beitar Jerusalem. Der palästinensische Verband PFA fordert die Absage des Spiels in der israelischen Hauptstadt.

Ein geplantes Testspiel des spanischen Spitzenklubs Atletico Madrid beim früheren israelischen Meister Beitar Jerusalem sorgt im Nahen Osten für Aufregung.

Der Präsident des palästinensischen Verbandes PFA, Jibril Rajoub, forderte in einem Brief unter anderem den spanischen Verband sowie Atletico auf, das für 21. Mai angesetzte Spiel in Jerusalem abzusagen.

"Wir sind nicht gegen ein Spiel in Israel, aber gegen eines im besetzten Jerusalem", heißt es in dem Brief, der am Donnerstagabend auf Facebook veröffentlicht wurde. Viele Atletico-Fans in den palästinensischen Gebieten seien schockiert, dass die Madrilenen gegen Beitar spielen wollen. Den Klub aus Jerusalem bezeichnete Rajoub als "extrem rassistisch".

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Der sechsmalige Meister Beitar Jerusalem ist der einzige israelische Erstligaklub, der noch nie arabische Spieler eingesetzt hat. Anhänger des Klubs sind in der Vergangenheit bei Spielen immer wieder wegen "Tod den Arabern"-Gesängen negativ aufgefallen.

Israel betrachtet ganz Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt, während die Palästinenser den östlichen Teil Jerusalems als Hauptstadt eines zukünftigen eigenen Staates beanspruchen. Das Teddy-Stadion, in dem das Spiel ausgetragen werden soll, befindet sich in West-Jerusalem.

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Bereits vor der WM 2018 war ein Vorbereitungsspiel von Ex-Weltmeister Argentinien gegen Israel in Jerusalem aufgrund palästinensischer Proteste abgesagt worden. 

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