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Nach der Niederlage gegen den FC Valencia im Finale der Copa del Rey schreit es beim FC Barcelona nach Veränderungen. Jetzt äußert sich Abwehrchef Gerard Piqué.

Rekordsieger FC Barcelona hat den fünften Pokalerfolg in Serie verpasst und die Saison mit einer weiteren Enttäuschung beendet.

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Die Katalanen verloren ohne den deutschen Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen das Finale der Copa del Rey gegen den FC Valencia mit 1:2 (0:2). Damit muss sich die Mannschaft von Trainer Ernesto Valverde nach dem Aus im Champions-League-Halbfinale in dieser Saison lediglich mit der Meisterschaft begnügen.

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Nach der Partie äußerte sich Abwehrchef Gerard Piqué gegenüber der spanischen Marca: "Wenn du nicht gewinnst und chancenlos bist, kannst du es daran festmachen, aber ich denke nicht, dass es irgendwelche Entschuldigungen gibt." Weiter stellt der spanische Nationalspieler die eigentlichen Ansprüche der Katalanen klar: "Wir sind Barcelona, wir müssen alles gewinnen und erst recht gegen Valencia."

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Valverde steht nicht infrage

Schon nach dem Aus in der Champions League wurden kritische Stimmen in Richtung Trainer Ernesto Valverde laut. Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu machte vor einigen Tagen aber klar, dass Valverde auch in der nächsten Saison auf der Trainerbank der Katalanen sitzt. 

Der spanische Coach wurde nach dem Spiel einmal mehr von den spanischen Medien angezählt. Die Marca titelte bereits: "Ist das das Ende für Valverde?" Bartomeu nahm den Coach jedoch in Schutz: "Valverde hat einen Vertrag und ist der Trainer. Die Niederlage war nicht seine Schuld." Eine klare Aussage des Klub-Bosses, der damit deutlich die Mannschaft in die Verantwortung nimmt.

Nach dem Pokal-Aus äußerte sich auch Gerard Piqué zur Trainerdiskussion: "Wir machen uns keine Sorgen über die Zukunft des Trainers. Die Entscheidungen liegen nicht bei uns, aber wir haben mehrfach gesagt, dass wir gerne weiter mit ihm arbeiten würden."

Valencia effektiv, Barca naiv

Barcelona, das vor zweieinhalb Wochen einen 3:0-Vorsprung aus dem Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool noch verspielt hatte, fand nur schwer in die Partie. Kevin Gameiro (21.) und Rodrigo (33.) erzielten im Estadio Benito Villamarin in Sevilla die Tore Valencias, das zum ersten Mal seit 2008 wieder den spanischen Pokal in die Höhe reckte. Superstar Lionel Messi (73.) gelang lediglich der Anschluss. 

Zum Zeitpunkt des zweiten Gegentreffers hatte der Meister noch keinen Torschuss verbucht. Nach der Pause wurde das Valverde-Team stärker, das Messi-Tor sorgte noch einmal für Spannung. Am Ende reicht es für die Katalanen eigentlich nicht zur großen Wende.

Piqué fasste das Spiel in aller Kürze zusammen: "Sind sind drei Mal vor unser Tor gekommen und haben zwei Mal getroffen."

Für den FC Valencia ist es der achte Erfolg in der Copa del Rey in der Vereinsgeschichte.

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