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Borja Fernandez (l.) ist der Hauptverdächtige im Skandal um Wettmanipulationen
Borja Fernandez (l.) ist der Hauptverdächtige im Skandal um Wettmanipulationen © Getty Images
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Neue Einzelheiten im spanischen Wettmanipulationsskandal. Sieben Spieler von Real Valladolid stehen in Verdacht, das Spiel gegen Valencia manipuliert zu haben.

Der Wettmanipulationsskandal im spanischen Fußball nimmt immer konkretere Formen an.

Wie die Zeitung El Mundo am Dienstag berichtete, sei das Erstliga-Spiel zwischen Real Valladolid und dem FC Valencia (0:2) am letzten Spieltag der vergangenen Saison manipuliert worden. Das gehe aus Telefonmitschnitten hervor, die von der Polizei sichergestellt wurden.

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Valladolid-Profis unter Verdacht

"Schau, Bruder, dass Valencia die erste und zweite Hälfte gewinnt, verstanden?", soll der ehemalige Profi Carlos Aranda gesagt haben. "Es wurden sieben Spieler gekauft, sonst niemand."

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Ein Ermittler kam zu dem Ergebnis, dass Aranda und Raul Bravo, ehemaliger Profi von Real Madrid, Wetten in Millionenhöhe auf vereinbarte Ergebnisse getätigt hätten. Die Gewinne seien in der Folge auch unter den beteiligten Spieler aufgeteilt worden, unter besonderem Verdacht steht der ehemalige Valladolid-Kapitän Borja Fernandez.

Valencia sicherte sich mit dem Sieg den vierten Platz in der Primera Division und damit die Teilnahme an der Champions League. Beide Tore resultierten aus gravierenden Abwehrfehlern.

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