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Ferland Mendy geht als einer der teuersten Verteidiger der Welt zu Real Madrid. Dabei war seine Karriere schon in jungen Jahren fast vorbei.

Ferland Mendy ist für die beachtliche Ablösesumme von 48 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt.

Der 24-Jährige ist der zweitteuerste Linksverteidiger der Geschichte – dass es überhaupt soweit kommen konnte, ist ein kleines Wunder.

Denn Mendys Karriere war schon fast vorbei, bevor sie begonnen hatte.

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"Ich saß eine Weile im Rollstuhl und habe zwischen sechs und sieben Monaten in der Reha in einem Krankenhaus damit verbracht, das Gehen wieder zu lernen", sagte der Neuzugang der Königlichen bei seiner Vorstellung in Madrid.

Im zarten Alter von 15 Jahren hatte sich der französische Nationalspieler einer schwierigen Hüftoperation unterziehen müssen. Eine Infektion hatte den Eingriff unumgänglich gemacht.

Mendy, der von Olympique Lyon nach Spanien wechselte, berichtete von harten Zeiten: "Sie haben mir gesagt, dass ich nie wieder Fußball spielen würde. Jetzt bin ich bei Real Madrid."

Schon im Alter von 11 Jahren musste der Linksfuß einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, als sein Vater verstarb.

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Seinen rasanten Aufstieg beschreibt auch Mendy selbst als "unglaublich". Vor zwei Jahren hatte er noch in Frankreichs zweiter Liga bei AC Le Havre gekickt.

"Das ist ein großer Klub und das ich hier einen Vertrag unterschreiben darf ist unglaublich, fantastisch. Ich bin völlig aus dem Häuschen und hoffe, dass alles gut geht", sagte Mendy.

Insgesamt hat Real in diesem Sommer bereits 303 Millionen Euro in Transfersummen ausgegeben.

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