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La Liga, Spanien, Montagsspiele
In der spanischen La Liga ist der Streit um Montagsspiele kurz vor Saisonstart eskalier © Getty Images
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Nicht nur in Deutschland sind Montagsspiele mehr als umstritten. In Spanien eskaliert der Streit um diese drei Wochen vor dem Liga-Start komplett.

Drei Wochen vor Beginn der Saison ist in Spanien der Streit zwischen dem Fußball-Verband RFEF und der Liga (LFP) um Begegnungen an einem Freitag oder Montag eskaliert.

Der Verband veröffentlichte einen alternativen Spielplan, in dem alle Begegnungen nur noch am Samstag oder Sonntag stattfinden. Allein an den ersten drei Spieltagen haben 13 Partien eine neue Anstoßzeit erhalten.

Demnach soll etwa das Eröffnungsspiel zwischen Athletic Bilbao und dem FC Barcelona am Samstag, 17. August um 20.45 Uhr steigen statt wie von der Liga verkündet einen Tag zuvor um 21.00 Uhr. Die Liga antwortete auf den neuen Spielplan mit dem Hinweis, sie sei "die einzige Organisation, die Ansetzungen festlegen könne" und verwies auch auf nationale und internationale TV-Verträge. Am 7. August soll ein Gerichtstermin den Streit klären.

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Proteste gegen Montagsspiele wie in Deutschland

RFEF-Präsident Luis Rubiales hatte im März versprochen, dass nicht zuletzt wegen der ähnlich wie in Deutschland zahlreichen Proteste gegen den Montagstermin keine Spiele mehr an diesem Wochentag angesetzt werden und die Punktspiele nur noch samstags und sonntags stattfinden sollen.

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Auch in Deutschland waren die ungeliebten Montagsspiele in die Kritik geraten. Die Bundesliga beschloss Ende November die Abschaffung ab der Saison 2021/22, auch in der 2. Bundesliga wird es dann keine Montagsspiele mehr geben.

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