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Real Madrid trifft im Finale der spanischen Supercopa auf Stadtrivale Atlético Madrid
Real Madrid trifft im Finale der spanischen Supercopa auf Stadtrivale Atlético Madrid © Getty Images
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Im Finale des spanischen Supercup treffen Real und Atlético im Madrider Stadtderby im saudi-arabischen Dschidda aufeinander.

Madrider Stadtderby in Saudi-Arabien!

Im Finale der spanischen Supercopa, die in diesem Jahr erstmals als reformierte Finalrunde in Saudi-Arabien stattfindet, stehen sich Real Madrid und Atlético Madrid in Dschidda gegenüber. (Supercopa: Real Madrid - Atlético Madrid, So. ab 19 Uhr im LIVETICKER)

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Barca scheiterte an Atlético

Im Halbfinale hatte Atlético Madrid den Titelverteidiger FC Barcelona mit Lionel Messi durch einen späten Doppelschlag von Alvaro Morata (81. Minute) sowie Angel Correa (86.) mit 3:2 besiegt.

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Die Katalanen spielten ohne den verletzten deutschen Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen.

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Real gegen Valencia erfolgreich

Zuvor siegte Real Madrid im zweiten Halbfinale gegen den FC Valencia mit 3:1. Wegbereiter war der deutsche Nationalspieler Toni Kroos, der in der 15. Spielminute eine Ecke direkt verwandelte.

Die weiteren Treffer für die Königlichen steuerten Isco (39.) sowie Luka Modric (65.) bei. Daniel Parejo erzielte in der Nachspielzeit den Ehrentreffer für den amtierenden spanischen Pokalsieger.

Umstrittene Supercopa

Erstmals kämpfen nicht nur Meister und Pokalsieger um die Trophäe, sondern insgesamt vier Teams. Neben Meister Barcelona und Pokalsieger Valencia nehmen deshalb auch Real und Atlético teil, obwohl beide keinen Titel geholt hatten.

Pokalsieger Valencia hatte heftige Kritik an der neuen Supercopa geübt. Dies hat allerdings vornehmlich mit der Verteilung der Antrittsprämien zu tun. Während Barcelona und Real je 6,8 Millionen Euro erhalten, muss sich der Cup-Sieger mit 2,5 Millionen begnügen.

Auf einen Boykott, der aus dem Umfeld des Vereins gefordert wurde, verzichtete der Klub jedoch am Ende.

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TV-Sender verzichtet auf Übertragung

Aber nicht nur Teams sind verärgert: Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und auch der spanische Staatssender RTVE kritisierten die Entscheidung scharf, den Wettbewerb in einem Land austragen zu lassen, das Menschenrechte unterdrückt und Frauen nach wie vor benachteiligt.

RTVE verzichtet aus Protest sogar auf eine Übertragung des Supercups, der vom spanischen Verbandschef Luis Rubiales allen Ernstes als "Cup der Gleichheit" betitelt wurde. Schließlich dürften auch Frauen die Spiele im Stadion der Küstenstadt Dschidda verfolgen.

Auch finanziell lohnt sich die Austragung in Saudi-Arabien für den spanischen Verband, der nach Medienberichten etwa 40 Millionen Euro pro Austragung einstreichen soll. Um diese hohe Summe zu generieren, wurde der Modus grundlegend reformiert.

So können Sie den spanischen Supercup LIVE verfolgen: 

TV: -
Ticker: SPORT1.de und SPORT1 App

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