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München - Ex-Profi Hristo Stoichkov kritisiert den FC Barcelona und wirft Präsident Josep Bartomeu große Fehler in der Kaderplanung vor. Die Mannschaft sei "mittelmäßig".

Für Ex-Spieler Hristo Stoichkov hat das Management rund um Präsident Josep Bartomeu die größte Schuld an den Problemen des FC Barcelona.

"Bartomeu hat eine Milliarde ausgegeben und damit absolut nichts verdient", schimpfte Stoichkov laut Marca.

Der 54 Jahre alte Bulgare spielte zwischen 1990 und 1995 und gilt als erbitterter Gegner von Real Madrid. Die Meisterschaft der Madrilenen dürfte den Ex-Stürmer deshalb besonders geärgert haben.

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Die Entlassung von Trainer Ernesto Valverde mitten in der Saison sei falsch gewesen. "Warum wirft man ihn nicht raus, wenn er in Rom, in Liverpool oder im Pokalfinale gegen Valencia verloren hat? Sie werfen Valverde raus, wenn er in La Liga als Erster eine mittelmäßige Mannschaft trainiert."

Valverde muss als Tabellenführer gehen

Valverde hatte Anfang Januar seinen Hut nehmen müssen, nachdem Barca das Halbfinale in der Copa del Rey gegen Atlético Madrid verloren hatte. In der Liga lag Barca zu diesem Zeitpunkt nach 19 Spieltagen an der Tabellenspitze, punktgleich mit Real. 

Einen Spieltag vor Saisonende und unter Nachfolger Setién hat Barca dagegen sieben Punkte Rückstand auf die Königlichen, vor allem nach der Coronapause schwächelte Barcelona. Mittlerweile ist auch Setién gehörig unter Druck, darf aber nach einer Krisensitzung zumindest bis zum Ende des Champions-League-Turniers im August bleiben.

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