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München - Luis Suárez' Ausbootung beim FC Barcelona stößt bei Lionel Messi auf Unverständnis. Für seine Kritik an den Barca-Bossen erntet er prominente Zustimmung.

Die Ausbootung seines langjährigen Mitspielers und guten Freundes Luis Suárez beim FC Barcelona hat bei Lionel Messi für Unverständnis gesorgt.

Der sechsmalige Weltfußballer kritisierte die Art und Weise der Verabschiedung mit deutlichen Worten - und erntete dafür prominenten Zuspruch.

"Die Wahrheit ist, dass mich an diesem Punkt nichts mehr überrascht", schrieb der 33-jährige Argentinier in seiner Abschiedsbotschaft auf Instagram.

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"Du hättest es verdient, verabschiedet zu werden als das, was du bist: einer der wichtigsten Spieler in der Geschichte des Klubs", schrieb Messi: "Und nicht verabschiedet zu werden, wie sie es gemacht haben."

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Mit insgesamt 198 Pflichtspieltoren für die Katalanen ist Suárez der drittbeste Torschütze in der Historie des FC Barcelona, nur Messi (634 Tore seit 2004) und César Rodríguez (230 Tore zwischen 1942 und 1955) stehen vor ihm.

Messis Worte stießen auch bei ehemaligen Teamkollegen auf Zustimmung - insbesondere beim heutigen PSG-Star Neymar, der von 2013 bis 2017 in Barcelona gespielt hatte.

Neymar und Fàbregas stimmen Messi zu

"Es ist unglaublich, wie sie die Dinge tun", schrieb der Brasilianer in den Kommentaren unter Messis Post. Der langjährige Barca-Profi Cesc Fàbregas äußerte seine Zustimmung mit vier Emojis von Beifall klatschenden Händen.

Der uruguayische Torjäger Suárez war dem Umbruch unter dem neuen Trainer Ronald Koeman zum Opfer gefallen und unterschrieb beim Ligakonkurrenten Atlético Madrid einen Zweijahresvertrag.

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Bei seiner letzten Pressekonferenz in Barcelona am Donnerstag verabschiedete sich Suárez unter Tränen.

"Es wird ungewohnt sein, dich in einem anderen Trikot zu sehen und vielmehr gegen dich zu spielen", schrieb Messi in einem Text unter sieben gemeinsamen Bildern. Es werde für ihn sehr schwierig sein, "nicht mehr den Alltag mit dir zu teilen, auf den Plätzen und auch außerhalb".

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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