Draxler provoziert Marseille-Fans nach PSG-Tor
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München - Thomas Tuchel streicht Kylian Mbappe und Adrien Rabiot vor dem Sieg von Paris Saint-Germain in Marseille aus der Startelf. Nicht grundlos, wie er im Nachhinein erklärt.

Paris Saint-Germain fährt mit einem 2:0 gegen Olympique Marseille den elften Sieg in der elften Ligue-1-Partie ein. Und dennoch gibt es Ärger.

Weil Kylian Mbappe und Adrien Rabiot vor dem Spiel am Sonntag jeweils mit Verspätung zur Mannschaft gestoßen waren, verbannte Trainer Thomas Tuchel das Duo auf die Ersatzbank.

"Es ist eine disziplinarische Angelegenheit. Wir mussten das tun. Das Kollektiv ist immer wichtiger als die Individualisten. Ich hasse es, in so einer Partie ohne Kylian zu spielen, aber man muss diese Entscheidung treffen", erklärte Tuchel seine Maßnahme.

Mbappe trifft nach Strafe - Lob von Tuchel

Das Offensiv-Juwel wurde erst nach 62 Minuten für Eric-Maxim Choupo-Moting eingewechselt. Immerhin: Nur 180 Sekunden später leistete er mit seinem Tor zur PSG-Führung Abbitte für seine Disziplinlosigkeit.  

"Er hat die beste Antwort gegeben, als er auf den Platz kam", fand auch Tuchel. "Das erwarten wir von ihm."

Im Laufe des Spiels sollte auch Rabiot noch in Erscheinung treten. In der 79. Minute wich Angel Di Maria für den Mittelfeldspieler. 

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Draxler provoziert Marseille-Fans

Anders als die beiden Franzosen sorgte auch Julian Draxler für Aufsehen.

Nach seinem Tor zum 2:0 in der Nachspielzeit hielt sich der deutsche Nationalspieler die Hand hinter das rechte Ohr und blickte dabei zur Kurve von Marseille. Die Olympique-Fans fühlten sich provoziert, stürmten an den Zaun und beschimpften Draxler wütend.

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