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In Marseille musste das Spiel unterbrochen werden
In Marseille musste das Spiel unterbrochen werden © Getty Images
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Beim Spiel der Ligue 1 zwischen Olympique Marseille und Lille werfen Zuschauer Knallkörper auf das Spielfeld. Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel für 35 Minuten.

Eklat in der Ligue 1: Wegen eines auf dem Spielfeld explodierten Feuerwerkkörpers ist das Punktspiel zwischen Frankreichs früheren Meistern Olympique Marseille und OSC Lille (1:2) in der zweiten Halbzeit unterbrochen worden. 35 Minuten später pfiff der Schiedsrichter die Begegnung wieder an.

Zwölf Minuten nach der Pause war ein Knallkörper an der Seitenlinie unmittelbar vor den Füßen der OM-Profis Kevin Strootman und Jordan Amavi explodiert. Der Referee beorderte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine und setzte das Match erst nach Sicherheitsgarantien der Gastgeber wieder fort. Über die Identität des verantwortlichen "Pyro-Teufels" lagen am Freitagabend zunächst keine Informationen vor.

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Marseille, dessen Fans aus Protest gegen die Vereinsführung in den ersten zehn Minuten des Spiels nicht auf die Tribüne gekommen waren und danach einen Stimmungsboykott durchführten, droht wegen des gefährlichen Zwischenfalls eine schwere Strafe. Denn bereits 2016 hatte die Begegnung der Südfranzosen gegen den FC Metz wegen eines vergleichbaren Vorfalls unterbrochen werden müssen.

Balotelli trifft bei Marseille-Debüt

Gegen Lille feierte der italienische Nationalstürmer Mario Balotelli zwei Tage nach seinem Transfer von OGC Nizza nach Marseille sein Debüt beim früheren Champions-League-Sieger und erzielte auf Anhieb auch das Tor der Platzherren zum Endstand. Lille war zuvor jedoch durch einen "Doppelpack" von Pepe (45.+3) und (90.+4) entscheidend in Führung gegangen.

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