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Renato Sanches kommt beim OSC Lille nicht wirklich in Tritt. Sportdirektor Luis Campos verteidigt den Ex-Bayern-Profi. Und dämpft zugleich die Erwartungen.

Renato Sanches tritt weiter auf der Stelle.

Auch nach seinem Wechsel vom FC Bayern zum OSC Lille kämpft der Portugiese mit seiner Form. Erst zwei Startelfeinsätze in der Ligue 1 stehen für ihn zu Buche, derzeit laboriert er an einer Achillessehnenverletzung.

Dennoch hat ihn Lilles Sportdirektor Luis Campos nun in Schutz genommen. "Der Spieler hat eine ganz andere Realität erlebt, Lille ist nicht Bayern München", sagte Campos dem französischen Radiosender RMC.

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"Er wird mit uns wachsen. Ich bin sicher, Renato wird uns viel bringen. Wir geben ihm Zeit zu wachsen", zeigte sich Campos geduldig mit dem 20-Millionen-Euro-Einkauf.

"Nicht verpflichtet, um ihn zum besten Spieler zu machen"

Dass der Europameister von 2016 in Lille bislang noch nicht wie erhofft durchgestartet ist, sei für Campos derweil keine Überraschung.

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"Er ist ein Spieler, der in einer laufenden Maschine angekommen ist. Er hat seit zwei Jahren nicht mehr viel gespielt", sagte der OSC-Sportdirektor und fügte an: "Wir haben ihn nicht verpflichtet, um ihn zum besten Spieler der französischen Liga zu machen."

Bereits vor einem Monat hatte Lilles Trainer Christophe Gautier Sanches in Schutz genommen, nachdem der 22-Jährige teils harsche Kritik erntete.

"Ich fand die Kritik übertrieben. Man muss geduldig und nachsichtig mit ihm sein. Renato arbeitet viel. Ich möchte nicht, dass der ganze Druck auf ihm lastet", sagte Gautier. "Er muss sich anpassen, sein Tempo wiedererlangen. Nur, weil er Renato Sanches heißt, muss er nicht der Retter des Teams sein."

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