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Nasser Al-Khelaifi musste den Schweizer Behörden Rede und Antwort stehen
Nasser Al-Khelaifi musste den Schweizer Behörden Rede und Antwort stehen © Getty Images
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Gegen den Präsidenten von PSG, Nasser Al-Khelaifi, stehen schwere Vorwürfe im Raum. Nun musste der Katari Schweizer Behörden Fragen beantworten.

Paris Saint-Germains Präsident Nasser Al-Khelaifi und der frühere FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke sind am Montag erneut von der Schweizer Bundesanwaltschaft verhört worden.

Die Untersuchungen gegen beide wegen des Verdachts der Korruption bei der Vergabe von Fußball-Übertragungsrechten waren im März 2017 eröffnet worden. Nach Angaben der Schweizer Bundesanwaltschaft seien die Verhöre am Montag die letzten in diesem Fall gewesen.

Ex-FIFA-Funktionär bestochen?

Al-Khelaifi, der auch Chef des katarischen Fernsehsenders BeIN Sports ist, steht im Verdacht, sich durch Geschenke an Valcke die Übertragungsrechte etwa an den Weltmeisterschaften 2026 und 2030 gesichert zu haben. Unter anderem soll er Valcke den mietfreien Zugang zu einer Luxusimmobilie gewährt haben.

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Valcke, der lange als rechte Hand des ehemaligen FIFA-Chefs Joseph S. Blatter fungierte, wird verdächtigt, Übertragungsrechte im Austausch für Bestechungsgelder vergeben zu haben. 

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Ein dritter, namentlich nicht genannter Verdächtiger, wird ebenfalls beschuldigt, Bestechungsgelder im Gegenzug für Übertragungsrechte gezahlt zu haben. Laut Schweizer Bundesanwaltschaft sei noch nicht klar, ob gegen einen der drei Verdächtigen formelle Anklage erhoben würde oder ob die Verfahren eingestellt würden.

Der Sender BeIN Sports teilte mit, dass die Vorwürfe gegen Al-Khelaifi "keine einheitliche Rechts- und Faktengrundlage" hätten, die Anwälte des 46-Jährigen würden daher noch in dieser Woche einen Antrag auf Abweisung des Verfahrens stellen. Auch Valcke wies die Anschuldigungen gegen sich über seinen Anwalt zurück.

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Weitere Vorwürfe gegen Al-Khelaifi

Valcke war durch den Weltverband FIFA für zehn Jahre für Tätigkeiten im Fußball gesperrt worden. Der Franzose hatte nach Niederlagen vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS als auch danach vor dem Schweizer Bundesgericht im November vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Klage gegen seine Sperre eingereicht.

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Al-Khelaifi steht bereits wegen Korruptionsverdächtigungen rund um die Vergabe der Leichtathletik-WM nach Katar im Visier französischer Ermittler.

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