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In Frankreich soll in der kommenden Saison wieder vor Zuschauern gespielt werden
In Frankreich soll in der kommenden Saison wieder vor Zuschauern gespielt werden © Getty Images
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In der ersten und zweiten französischen Liga soll nach dem Wunsch der Vereine zum Saisonstart vor Zuschauern gespielt werden. Jetzt muss die Regierung entscheiden.

Die Klubs der ersten und zweiten französischen Fußball-Liga drängen für den Start der kommenden Spielzeit auf die Zulassung von Zuschauern. So sollen bereits vor der Saison "Trainingslager und Freundschaftsspiele mit einigen Zuschauern" abgehalten und zum Start dann "die Stadien wieder für größere Zuschauermassen geöffnet" werden.

Diese Forderung richtete die Gewerkschaft der beiden Eliteligen am Dienstag an die Regierung. Ein entsprechendes Gesundheitsprotokoll zur Umsetzung dieses Plans sei bereits in Arbeit, hieß es in der Erklärung weiter.

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Der Ligaverband LFP hat aktuell den 23. August für den Start in die kommende Spielzeit im Visier. Da in Frankreich bis 31. August Großveranstaltungen allerdings verboten sind, wären nach aktuellem Stand lediglich Geisterspiele möglich. Die Saison 2019/20 war auf Drängen der Regierung bereits Ende April abgebrochen worden.

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Wegen des Abbruchs fordern die Vereine der beiden Profiligen zudem "wirtschaftliche Lösungen" vonseiten der Politik. Das frühzeitige Saisonende habe dem französischen Fußball aufgrund fehlender Fernsehgelder und Ticketeinnahmen ein finanzielles Loch von 500 bis 800 Millionen Euro beschert. Dementsprechend erwarte man von der Regierung finanzielle Hilfen, so die Gewerkschaft weiter.

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