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Peter Bosz findet nach seinem Aus bei Bayer Leverkusen einen neuen Job in Frankreich. Der Niederländer übernimmt bei Olympique Lyon.

Peter Bosz hat rund zwei Monate nach seiner Entlassung als Trainer von Bayer Leverkusen einen neuen Job gefunden.

Der Niederländer sitzt künftig beim französischen Spitzenklub Olympique Lyon als Nachfolger des Franzosen Rudi Garcia auf der Bank. Nach Angaben des Vereins unterschrieb Bosz beim Ligue-1-Vierten der abgelaufenen Saison einen Zweijahresvertrag.

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In Leverkusen hatte Bosz seinen Posten in der zweiten März-Hälfte nach einer Serie von zehn Niederlagen des zwischenzeitlichen Bundesliga-Tabellenführers in den ersten 17 Pflichtspielen des Jahres räumen müssen.

In seiner etwas mehr als zweieinhalbjährigen Amtszeit hatte Bosz die Werkself 2019 in die Champions League und im Vorjahr immerhin in die Europa League geführt. 

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Lyon ist die vierte Auslandsstation in der Trainer-Karriere des 57-Jährigen. Vor seinem Engagement in Leverkusen war Bosz ebenfalls in der Bundesliga bei Borussia Dortmund (2017) tätig.

Erstmals außerhalb seiner Heimat, wo der ehemalige Profi auch Coach von Rekordmeister Ajax Amsterdam war, hatte Bosz 2016 in Israel bei Maccabi Tel Aviv gearbeitet.

Hohe Erwartungen an Bosz

In Lyon sind die Erwartungen an Bosz ähnlich wie zuletzt in Leverkusen hoch. Frankreichs früherer Branchenführer wartet seit 2008 auf seinen achten Meistertitel und steht zunehmend im Schatten besonders von Paris St. Germain.

Der vierte Rang in der zurückliegenden Spielzeit hinter Überraschungsmeister OSC Lille, dem bisherigen Serien-Champion PSG und auch dem AS Monaco entspricht nicht dem Selbstverständnis des Vereins, zumal der Champions-League-Halbfinalist des Vorjahres damit die erneute Qualifikation für die europäische Königsklasse verpasste und international lediglich in der Europa League mitspielen kann.

Wenig überraschend verlängerte OL den auslaufenden Vertrag von Bosz-Vorgänger Garcia nicht.

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