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Mario Balotelli (r.) spielte von 2014 bis 2016 beim FC Liverpool
Mario Balotelli (r.) spielte von 2014 bis 2016 beim FC Liverpool © Getty Images
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In seiner Zeit beim FC Liverpool hätte Bad Boy Mario Balotelli einen kuriosen Millionen-Bonus kassieren können. Etwa dafür, keinen Gegenspieler anzuspucken.

Mario Balotelli ist kein ganz normaler Spieler. Darum hatte der italienische Stürmer beim FC Liverpool auch keinen ganz normalen Vertrag.

Balotelli, der seit dieser Saison bei OGC Nizza in Frankreich spielt, hätte in seiner Zeit bei den Reds rund 1,2 Millionen Euro Bonus kassieren können. Etwa dafür, dass er keinen Gegner anspuckt.

Das enthüllte die englische Times. Die Zeitung nahm Balotellis Vertrag, der von der Enthüllungsplattform "Football Leaks" ins Netz gestellt wurde, genauer unter die Lupe.

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Mehrere Bedingungen für Bonus

Demnach hätte Balotelli für den kuriosen Millionen-Bonus mehrere Bedingungen erfüllen müssen.

Im Vertrag hieß es im Detail:

- "Der Klub besteht darauf, dass sich der Spieler in einer dem Verein Liverpool entsprechender Art und Weise zu verhalten hat."

- "Während jeder Saison der Vertragslaufzeit darf der Spieler nicht öfter als dreimal vom Feld verwiesen werden."

- "Der Spieler darf niemanden körperlich, verbal oder mit Gesten attackieren."

- "Der Spieler darf keinen Gegenspieler oder irgendeine andere Person anspucken."

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Und weiter: "Werden alle Vertragspunkte bis zum 30. Juni einer jeden Saison erfüllt, erhält der Spieler jährlich eine Sonderzahlung in Höhe von einer Million Pfund."

Von Klopp ausgemustert

Balotelli war 2014 vom AC Milan nach Liverpool gewechselt, seinen Verhaltens-Bonus kassierte er aber nie. Gleich in seinem ersten Jahr weigerte er sich etwa unter Trainer Brendan Rodgers, gegnerische Eckbälle zu verteidigen. Rodgers' Nachfolger Jürgen Klopp hatte keine Verwendung mehr für den Bad Boy.

Eines muss man Balotelli allerdings zu Gute halten: Wenigstens spuckte er in seiner Liverpooler Zeit tatsächlich keinen Gegner an.

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