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Jose Mourinho lobt Bastian Schweinsteiger nach dessen Kurzeinsatz und spricht über die Zukunft des Deutschen. Schweinsteigers Einsatz beeindruckt Mourinho.

Teammanager José Mourinho vom englischen Rekordmeister Manchester United hat Bastian Schweinsteiger für seinen Durchhaltewillen gelobt und sieht einen Abschied des Ex-Nationalspielers im Januar nicht als zwingend an.

"Natürlich kann er bleiben", sagte Mourinho am Freitag, "wenn du einen Vertrag hast, hast du die Macht. Dann kannst du selbst über deine Zukunft entscheiden."

Der Portugiese hatte Schweinsteiger (32) über Monate vom Training mit der ersten Mannschaft ausgeschlossen und erst am vergangenen Mittwoch im Ligapokalspiel gegen West Ham United (4:1) erstmals für wenige Minuten spielen lassen.

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"Er hat dafür gearbeitet und sich diese Freude verdient, ich mag Leute, die zielstrebig sind", sagte Mourinho jetzt dazu. Der Deutsche, dessen Vertrag bis 2018 läuft, könne der Mannschaft auch künftig "helfen".

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Schweinsteiger habe sich auch in der Zeit professionell verhalten, in der er nicht mit der ersten Mannschaft trainieren durfte, lobte Mourinho: "Er ist ein weiterer Spieler in unserem Kader und arbeitet daran, mehr Chancen zu bekommen."

Allerdings gab Mourinho zu, dass er Schweinsteiger im Sommer verkaufen wollte, "doch Bastian hat sich trotz schwieriger Umstände entschieden zu bleiben".

Nun könne der Mittelfeldspieler im Januar "mit einem besseren Gefühl" erneut über seine Zukunft befinden.

Kontakt mit den USA

Trotz dieser überraschend positiven Worte Mourinhos steht ein Wechsel Schweinsteigers weiterhin zur Debatte. Schon allein finanziell macht es für ManUnited Sinn, Großverdiener Schweinsteiger von der Gehaltsliste streichen zu können.

Am wahrscheinlichsten erscheint ein Wechsel in die USA. Kontakt zu Chicago Fire gab es bereits.

Persönlich sprach Schweinsteiger aber bislang nie von Abschied. Ganz im Gegenteil: Er ließ keine Gelegenheit aus, um seine Verbundenheit mit den "Red Devils" zum Ausdruck zu bringen.

Seinen vierminütigen Einsatz im Mittwoch, als er von den Fans gefeiert wurde, genoss er in vollen Zügen.

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