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Die englische Premier League stellt im Sommer 2017 gleich mehrere Transferrekorde auf, obwohl einige spektakuläre Deals scheitern. Pep Guardiola investiert am meisten.

Der englische Fußball schwimmt durch den TV-Vertrag in Geld - und investiert dieses mit vollen Händen in Transfers.

Allein am Deadline Day gaben die Klubs der Premier League 228 Millionen Euro aus - Rekord. Der bisherige Bestwert aus dem Vorjahr lag mit 168 Millionen satte 60 Millionen Euro niedriger.

Lukaku wird zum Rekordtransfer

Dabei reizten die Teams das Ende des Transferfensters komplett aus: Der FC Chelsea präsentierte seinen Neuzugang Danny Drinkwater (Leicester City) zum Beispiel erst um 2 Uhr deutscher Zeit.

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Insgesamt betragen die Transferausgaben in diesem Sommer laut BBC 1,52 Milliarden Euro. Auch hier wurde der Vorjahresrekord von 1,26 Milliarden Euro nochmals deutlich gesteigert. Teuerster Transfer war Romelu Lukaku, der für 100 Millionen Euro vom FC Everton zu Manchester United wechselte.

ManCity wird zum Transferkrösus

Das meiste Geld im Sommer 2017 gab Stadtrivale Manchester City aus, das Team von Pep Guardiola investierte 233 Millionen Euro - obwohl der Last-Minute-Transfer von Alexis Sanchez (FC Arsenal) platzte.

Auch die Gunners konnten Thomas Lemar (AS Monaco) nicht mehr für sich gewinnen, obwohl die gebotene Summe am Ende angeblich bei über 100 Millionen Euro lag.

Am "sparsamsten" wirtschaftete Swansea City mit knapp 25 Millionen Euro Transferausgaben. Die "Swans" sicherten sich am Deadline Day per Leihe Renato Sanches vom FC Bayern.

Insgesamt investierte jeder Klub im Durchschnitt 77 Millionen Euro, im Vorjahr betrug der Wert noch 63 Millionen Euro.

Zum Vergleich: Die Bundesliga gab pro Klub im Schnitt etwas mehr als 33 Millionen Euro aus, fast 50 Millionen weniger als die Premier League. Die Transferausgaben der Bundesliga im Sommer 2017 betragen über 600 Millionen Euro - ebenfalls ein Rekord.

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