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FC Liverpool: Jürgen Klopp spricht über Mega-Transfers mit Alisson und Keita
Jürgen Klopp verteidigt seine Transfer-Politik © Getty Images
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Satte 280 Millionen Euro hat der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp bisher ausgegeben. Der 51-Jährige rechtfertigt die Ausgaben.

Fast 280 Millionen Euro hat der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp in den vergangenen zwölf Monaten für Neuverpflichtungen ausgegeben.

Und das, nachdem Klopp vor zwei Jahren, nach dem 105 Millionen-Wechsel von Paul Pogba zu Manchester United sagte, dass er das Fußball-Geschäft verlassen werde, wenn solche Summen Usus werden.

Nach dem 75-Millionen-Transfer von Torhüter Alisson äußerte sich der Coach der Reds zur Kritik an seinen immensen Transferausgaben.

Klopp: "Es interessiert uns nicht, was die Welt denkt"

"Es interessiert uns nicht, was die Welt um uns herum denkt. Auch Manchester United hat nicht interessiert, was ich sagte", sagte der 51-Jährige am Samstag.

Aber Klopp räumte ein, dass er seine Meinung bezüglich Transfers geändert hat. "Es ist immer nur eine Momentaufnahme. Habe ich meine Meinung geändert? Ja, das stimmt. Aber es ist besser, die Meinung zu ändern, als nie eine zu haben. Wir haben die Spieler, die wir wollten."

Klopp erklärte die aktuellen Bedingungen auf dem Transfermarkt für die Reds: "Bessere Spieler, als die die wir schon haben, warten nicht um die Ecke. Man kriegt den Weltklasse-Torhüter des AS Rom, der dort einen langfristigen Vertrag hat, nicht ablösefrei."

"Das funktioniert nicht"

Er könne nicht sagen, dass Liverpool keine großen Summen ausgeben wolle, wenn darunter der Erfolg leide. "Das funktioniert nicht", meinte der gebürtige Stuttgarter abschließend.

Neben Allisson verpflichtete Liverpool in diesem Sommer Naby Keita von RB Leipzig für 60 Millionen Euro, Fabinho vom AS Monaco für 45 Millionen Euro und Xherdan Shaqiri von Stoke City für 14,5 Millionen Euro. Bereits im Winter kam Virgil van Dijk für die Rekord-Ablöse eines Verteidigers von 84 Millionen Euro an die Anfield Road.

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