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Riyad Mahrez
Riyad Mahrez war mit 68 Millionen Euro der einzige teure Neuzugang von Manchester City © Getty Images
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Die Ausgaben für Neuzugänge in der Premier League gehen in diesem Sommer nach langer Zeit zurück. Es findet ein Umdenken statt, Liverpool ist der Krösus.

Die Transferausgaben sind in diesem Sommer in der Premier League nach Jahren des sprunghaften Anstiegs wieder leicht zurückgegangen.

Nach 1,61 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gaben die englischen Klubs in diesem Jahr nur noch 1,41 Milliarden Euro auf dem Transfermarkt aus.

Ein Grund dafür ist das kürzere Transferfenster, das bereits am 9. August schloss, so dass den Vereinen weniger Zeit für Spielereinkäufe blieb.

Bei einigen Klubs fand aber auch ein Umdenken in Richtung einer Transferpolitik mit mehr Augenmaß statt.

Tottenham verzichtet auf Neuzugänge

Manchester United beispielsweise gab sich mit einem Top-Transfer zufrieden (Fred von Schachtjor Donezk), die Klubführung ignorierte dabei die zahlreichen Spielerwünsche von Trainer Jose Mourinho.

Tottenham Hotspur verzichtete gar gänzlich auf Neuzugänge, da der Stadionneubau die Ausgabenseite belastet.

Mit 182 Millionen Euro an der Spitze der Ausgaben steht der FC Liverpool © iM Football

Liverpool Transferkrösus

Transferkrösus war in diesem Sommer im Gegensatz zu früheren Jahren überraschenderweise der FC Liverpool.

182 Millionen Euro gab der Klub von Trainer Jürgen Klopp für neue Spieler aus,   

"Die Spieler, die zu uns kommen, haben eine außergewöhnliche Qualität - und diese Qualität hat ihren Preis", erklärte Klopp im SPORT1-Interview die Einkaufstour.

Die Ausgaben der englischen Klubs waren in den vergangenen Jahren - vor allem aufgrund lukrativer TV-Verträge - stetig gestiegen. Im Sommer 2014 sprengte die Premier League erstmals die Milliardengrenze.

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