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Die Vertragssituation von Ole Gunnar Solskjaer sorgt für Verwirrung. Die Frage ist, ob der Interimstrainer von Manchester United auch noch an Molde FK gebunden ist.

Am 3. Dezember 2018 hatte der norwegische Erstligist FK Molde auf der vereinseigenen Homepage bekannt gegeben, dass Trainer Ole Gunnar Solskjaer seinen Vertrag um drei Jahre verlängert hat.

Zwei Wochen später trat der Coach dann aber das Amt als Interimstrainer bei Manchester United an. Die Skandinavier moderierten den Wechsel so, dass man Solskjaer an United ausleihe und dieser nach Ende der Spielzeit zu Molde zurückkehren würde. (Champions League: Paris Saint-Germain - Manchester United, ab 21 Uhr im LIVETICKER)

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Solskjaer: "Nur einen Vertrag bei United"

Mittlerweile hat der Klub die Bekanntgabe der Vertragsverlängerung von der Homepage gelöscht. Und auch Solskjaer selbst äußert sich nebulös. 

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"Ich denke, der Vertrag mit Molde ist ausgelaufen, und jetzt habe ich nur einen Vertrag mit Manchester United", sagte er dem norwegischen Podcast Fotbalklubben am Montag. "Ich glaube, bei einer Rückkehr müsste ich dort einen neuen Vertrag unterschreiben."

Er sei sich aber nicht ganz sicher. Beim Blick auf sein Twitter-Profil las er nicht ohne Ironie "Mal schauen, was hier steht.. Ah, nein, Trainer von Molde. Es ist zwar nicht, was ich im Moment mache, aber der Plan ist, dass ich dorthin zurückkehre."

Molde-Boss macht Standpunkt klar

Molde-Boss Oystein Neerland reagierte umgehend und völlig humorfrei auf Solskjaers Einlassung.

"Vor Weihnachten haben wir mit Ole Gunnar einen neuen Vertrag für drei Jahre bis zum Ende der Saison 2021 unterzeichnet", sagte er bei TV2 Norway.

"Danach übernahm Ole Gunnar die Position eines temporären Coaches bei Manchester United, ein Job, der bis zum Sommer andauert. Ole Gunnar ist jetzt bei Manchester United angestellt und will nach der Saison nach Molde zurückkehren."

Über das "Wollen" wird nicht nur im Umfeld von Manchester weiter diskutiert werden. Sollten die Red Devils über den Sommer hinaus mit Solskjaer weitermachen wollen, drohen ihnen nach aktuellem Stand zähe Ablöseverhandlungen.

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