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Der ehemalige Arsenal-Trainer Arsène Wenger attackiert Liverpool-Star Mohamed Salah und wirft ihm vor "zu besessen“ vor dem Tor zu sein.

Trotz des 3:0-Sieges des FC Liverpool in Burnley war das große Gesprächsthema der Zoff zwischen den Offensiv-Stars Sadio Mané und Mohamed Salah.

Nachdem Mané und Roberto Firmino bereits für die Reds getroffen hatten, wollte Salah kurz vor Schluss auch noch unbedingt seinen Treffer machen.

In der 84. Minute ignorierte der Nationalspieler Ägyptens den perfekt vor dem Tor positionierten Mané und versuchte es stattdessen selbst - vergeblich. Mané wurde wenig später ausgewechselt und nahm immer noch schimpfend auf der Bank Platz.

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Der Aufreger rief im Nachgang auch Trainer-Legende Arsène Wenger auf den Plan. Bei beIN Sports warf der frühere Arsenal-Coach Salah Egoismus vor und erklärte, der Angreifer sei "zu besessen" vor dem Tor.

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Wenger: Das fehlt Salah im Vergleich zu Messi

Trotz der Kritik verglich er Salah mit Barcelonas Superstar Lionel Messi, zeigt aber gleichzeitig auch auf, was dem Ägypter noch fehlt, um mit dem Superstar auf einer Stufe zu stehen. 

"Ich finde, er ist ein guter Finisher, aber Messi hat das komplette Paket, er spielt auch den letzten Pass", erklärte der 69 Jahre alte Fußballtrainer.

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Wenger glaubt aber daran, dass sich dies im Laufe der Jahre bei Salah noch ändern kann. Mit der Erfahrung werde diser den "Moment finden, in dem man den Ball abgeben muss".

Trotz der Kritik outete sich der Franzose als Salah-Fan: "Ich mag er ihn sehr , er hat ein großes Potenzial."

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Firmino, das schwer zu findende "Puzzleteil" 

Der entschiedene Fadenzieher bei den Reds ist für Wenger aber ohnehin Roberto Firmino.

Der brasilianische Nationalspieler stelle sich komplett in den Dienst der Mannschaft.

"Wie Suarez es für Messi und Neymar getan hat, ist Firmino der Typ, der für das Team arbeitet, der für alle arbeitet und sie zum Leuchten bringt. Dieses Stück des Puzzles ist immer schwer zu finden", lobt er den Brasilianer in den höhsten Tönen.

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