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Für Pep Guardiola sind die Spiele seiner Mannschaft häufig wie eine emotionale Achterbahnfahrt. Auch gegen den FC Southampton liefert er eine Show ab.

Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten.

Das perfekte Beispiel für dieses Sprichwort lieferte Pep Guardiola beim knappen Sieg mit Manchester City gegen den FC Southampton in der Premier League.

Der Trainer durfte sich nicht nur über einen späten Siegtreffer zum wichtigen 2:1-Erfolg freuen – er rächte sich auf seine ganz eigene Art und Weise auch an seinem Gegenüber Ralph Hasenhüttl, mit dem er sich während der Partie ein Wortgefecht an der Seitenlinie lieferte. 

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Was war passiert? Southampton ging bereits in der 13. Spielminute beim englischen Meister in Führung. Und nach dem ebenso frühen wie unerwarteten Treffer von James Ward-Prowse spielte der Underdog gnadenlos auf Zeit. So sah es zumindest Guardiola, der mit fortschreitender Zeit immer wütender wurde. 

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Die Southampton-Taktik gipfelte in einer Aktion rund um die 60 Minute. Die unnachgiebig angreifenden Citizens lagen immer noch hinten, als ein Ball ins Seitenaus trudelte.

Guardiola rächt sich in den Schlussminuten

Hasenhüttls Assistent Richard Kitzbichler nahm die Kugel auf und hielt sie aufreizend lange in den Händen – was die Akteure auf der Auswechselbank der Hausherren, eingeschlossen Guardiola, sichtlich in Rage brachte. 

In der 70. Spielminute kam es, wie es kommen musste. Sergio Agüero kam gegen die tapfer kämpfenden Saints zum Abschluss, der Bann war gebrochen. Auf den verdienten Ausgleich folgte in der 86. Minute der späte Siegtreffer durch Kyle Walker (Tabelle der Premier League). 

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Und dann war es Zeit für Guardiolas Auftritt: Als der Ball kurz vor Abpfiff ein weiteres Mal ins Seitenaus sprang, war der ehemalige Coach des FC Bayern zur Stelle. Der Spanier schnappte sich das Spielgerät, drehte sich blitzschnell um, und bot ihn Assistent Kitzbichler mit energischer Gestik an.

Sekunden später überließ er den Ball dann doch noch dem zum Einwurf bereitstehenden Southampton-Profi.

Aber die Botschaft war eindeutig, die Rache-Aktion gelungen. Wer zuletzt lacht …

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