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Premier League stoppt den Spielbetrieb in der Coronakrise
Die Premier League liegt wegen der Coronakrise aktuell auf Eis © Getty Images
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München - Die Premier League wird die Fortsetzung weiter nach hinten schieben. Nun werden auch exotische Vorschläge diskutiert - auch ein Ende der Saison in China.

Auch Großbritannien hat die Coronavirus-Pandemie hart getroffen.

Die Premier League wird am Freitag in einer Videokonferenz mit ziemlicher Sicherheit den Neustart vom 30. April deutlich nach hinten verschieben - möglich ist auch eine Aussetzung auf unbestimmte Zeit.

Stadien von ManCity und Co. für Corona-Bekämpfung

Das berichten Medien übereinstimmend. Unter anderem soll so die Nutzung der Stadien und deren Infrastruktur benutzt werden, um den Kampf der Mediziner gegen Covid-19 zu unterstützen.

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So könnten die Parkplätze für temporäre Einrichtungen genutzt werden. Das unterirdische Parkhaus von Tottenham Hotspur soll eine zentrale Teststelle werden. Manchester Citys Campus rund um das Etihad Stadium könnte eine Kinderbetreuung mit Shuttle-Service für medizinisches Personal werden.

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Fortsetzung der Premier League - wie?

All diese und weitere Pläne liegen auf dem Tisch, eine Fortsetzung der Liga in irgendeiner Form ist allerdings - ähnlich wie in der Bundesliga - essentiell, um die Existenz der Klubs mit TV-Geldern zu sichern – in England geht es um ausstehende 750 Millionen Euro.

Dabei werden offenbar auch exotische Ideen diskutiert. Ein Klub hat dabei sogar die Beendigung der Saison in China vorgeschlagen.

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China? "Verrückte Idee"

Dort läuft der Alltag gerade wieder an, zudem gäbe es die nötige Infrastruktur. Die Premier League ist ohnehin stark auf den asiatischen Markt fokussiert und würde so mit dem kuriosen Plan sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Dieser Vorschlag soll wohl diskutiert werden. Der Mirror berichtet jedoch, dass diverse Klubs dies bereits abgelehnt hätten.

"China wird immer wieder vorgeschlagen. Das macht keinen Sinn. Das ist eine verrückte Idee. Ich glaube, das wird deutlich abgelehnt", sagte ein anonymer Klubvertreter bei The Athletic.

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Gehaltsverzicht bleibt Thema

Zuletzt war bereits die Idee mit einem an der WM orientierten Camp gespielt worden.

Bei dem Meeting wird es auch um den im internationalen Vergleich eher schleppend verlaufenden freiwilligen Gehaltsverzicht der Spieler gehen. Es soll Druck auf die Spielergewerkschaft aufgebaut werden.

Die Klubs stehen für Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter in der Kritik, während Trainer und Spieler das Vielfache kassieren.

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