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London - Der FC Liverpool verzichtet nach einem Sturm der Entrüstung auf Kurzarbeit. Ein weiterer Premier-League-Klub rudert nun auch zurück.

Der englische Spitzenklub Tottenham Hotspur ist wie Champions-League-Sieger FC Liverpool zurückgerudert und verzichtet nun doch auf die vielfach kritisierte Inanspruchnahme des Notfall-Programms der Regierung.

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"Wir haben beschlossen, dass alle Nicht-Spieler, egal ob Vollzeit-, Gelegenheits- oder beurlaubtes Personal, für April und Mai 100 Prozent ihres Gehalts erhalten. Nur der Vorstand wird Gehaltskürzungen in Kauf nehmen", teilten die Londoner in einer Erklärung mit.

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Geht Harry Kane?

Tottenham, mit einem Umsatz von mehr als 520 Millionen Euro achtreichster Fußball-Verein der Welt, hatte Ende März 550 Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub geschickt. Laut Vereinspräsident Daniel Levy war der Schritt eingeleitet worden, "um die Jobs zu schützen".

Allerdings plagen die Spurs infolge des Stadionbaus hohe Verbindlichkeiten, weshalb die Nordlondoner gegebenenfalls Kapitän Harry Kane von Bord gehen lassen müssen.

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Das Notfall-Programm garantiert im Falle von Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub (engl. furlough) rückwirkend ab dem 1. März zunächst für drei Monate 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höhe von 2500 Pfund/Monat (2824 Euro). 

Auch der von Jürgen Klopp trainierte FC Liverpool hatte Anfang April zunächst das Furlough-Programm in Anspruch nehmen wollen, war dann nach einem Sturm der Entrüstung aber wieder davon abgerückt. 

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