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Die Coronakrise erschüttert auch den Fußball. Manchester United macht allein im dritten Quartal einen zweistelligen Millionenverlust und fürchtet Schlimmeres.

Die Corona-Pandemie hat natürlich auch Auswirkungen auf die Premier-League-Klubs. 

Neben der erzwungenen Pause stehen die Klubs auch vor Millionenverlusten. So hat Manchester United am Donnerstag bekanntgegeben, dass sie im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das bis zum 31. März ging, einen Verlust von 28 Millionen Pfund (31 Millionen Euro) verzeichnet haben. 

TV-Gelder müssen zurückgezahlt werden

20 Millionen Pfund entfallen dabei allein auf die Rückzahlung von TV-Geldern, da Anstoßzeiten und Spieltage nicht eingehalten werden konnten. Acht Millionen Pfund resultieren aus der Verlegung von drei Partien im März.

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Insgesamt mussten bereits elf Spiele verschoben werden, sodass der Klub mit noch größeren Verlusten im kommenden Quartal rechnet. United-Finanzchef Cliff Barty warnt bereits, dass "Geisterspiele", wie sie auch in England geplant sind, die Einnahmen aus Spieltagen "erheblich beeinflussen". 

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Dennoch sieht Barty den Klub auf einem "soliden Fundament", auch wenn die Coronakrise "eine der fordernsten und außergewöhnlichsten Phasen in der 142-jährigen Geschichte von Manchester United" sei.

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