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Der argentinische Angreifer von Manchester City berührt beim Sieg gegen den FC Arsenal eine Schiedsrichter-Asistentin - und kommt damit ungeschoren davon.

Das Aufeinandertreffen von Manchester City mit dem FC Arsenal war eine eher unspektakuläre Angelegenheit. Dennoch wird noch am Tag nach dem 1:0-Erfolg der Citizens heftig über eine Szene diskutiert.

Als Schiedsrichter-Assistentin Sian Massey-Ellis auf Höhe der Eckfahne auf Einwurf für den FC Arsenal entscheidet, ist City-Angreifer Sergio Agüero damit ganz offensichtlich nicht einverstanden.

Erst gibt er ihr das verbal eindeutig zu verstehen, dann greift er der Unparteiischen in den Nacken. Bevor Massey-Ellis Agüeros Hand dort wegnehmen kann, hat sie Citys Rekordschütze selbst schon wieder entfernt und läuft zurück aufs Feld.

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Für die Aktion kam er ungestraft davon, obwohl die 2016 verschärfte Regel zwingend mindestens eine Gelbe Karte vorsieht, wenn ein Unparteiischer angefasst wird. In schweren Fällen kann es auch Rot geben.

Entsprechend blieben empörte Reaktionen auf die Szene nicht aus. "Ähm, was macht Agüero da? Und warum ist er dafür nicht vom Platz gestellt worden“, fragte beispielsweise der bekannte britische Reporter Piers Morgan bei Twitter.

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Die Liverpooler Fußballjournalistin Leanne Prescott verurteilte Agüeros Griff an den Nacken der Assistentin als "wirklich, wirklich übel. Das hätte er nie getan, wenn er einem Mann gegenüber gestanden hätte. Erniedrigend und so falsch. Er sollte dafür gesperrt werden."

Agüeros Trainer Pep Guardiola konnte oder wollte die ganze Aufregung nicht verstehen: "Ach, kommt, Leute. Sergio ist der netteste Mensch, der mir in meinem Leben begegnet ist. Sucht nach Problemen in anderen Situationen, aber bitte nicht in dieser."

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