Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

München - Freddie Ljungberg fungierte 2019 etwa einen Monat als Interimstrainer beim FC Arsenal. Der Schwede weiß somit um die Stärken und Schwächen von Mesut Özil.

Arsenal-Legende Freddie Ljungberg hat sich zur umstrittenen Personalie Mesut Özil geäußert.

Der Schwede sprach in einem Interview mit The Athletic unter anderem über seine Zeit als Trainer des Deutschen.

Hintergrund: Ljungberg fungierte nach der Entlassung von Unai Emery am 29. November 2019 rund einen Monat als Interimstrainer, bevor am 22. Dezember Mikel Arteta als neuer Coach der Gunners vorgestellt wurde.

Anzeige

Ljungberg sieht bei Özil athletische Defizite

Für die Ausbootung Özils hat Ljungberg eine mögliche Erklärung: "Vielleicht ist er in der Defensive nicht athletisch genug. Wenn du beispielsweise gegen Manchester City spielst, du den Ball nicht hast und ihnen hinterherrennen musst, dann brauchst du vielleicht athletischere Spieler."

Der 43-Jährige verriet ferner, in welchen Spielen er zu seiner Zeit als Interimstrainer auf Özil baute. Der Deutsche sei demnach vor allem dann zum Einsatz gekommen, wenn es gegen kleinere oder kompakte Mannschaften ging. "Ich denke in solchen Spielen ist Platz für einen Spieler wie ihn", sagte Ljungberg.

Auch interessant

Ljungberg glaubt ohnehin, dass die Tage, in denen ein Spieler alle Saisonspiele absolviert, sich dem Ende neigen. "Verschiedene Spiele erfordern bestimmte Spieler und andere Spiele wiederum andere. Die Tage, wo man jede einzelne Minute von jedem Spiel gespielt hat, passieren nicht mehr so oft."

Den tatsächlichen Grund für die Ausbootung Özils kennt jedoch auch die Vereinsikone nicht: "Als ich Arsenal in diesem Sommer verließ, war er im Kader und jetzt ist er das nicht. Was da passiert ist, kann ich nicht sagen. Ich weiß nicht, ob was anderes passiert ist, ich habe keine Ahnung."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image