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Die Spurs müssen starke finanzielle Verluste verkraften
Die Spurs müssen starke finanzielle Verluste verkraften © AFP/SID/DANIEL LEAL-OLIVAS
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München - Premier-League-Tabellenführer Tottenham Hotspur schreibt aufgrund der Coronakrise rote Zahlen. Laut Klubpräsident Daniel Levy ist keine Besserung in Sicht.

Die Tottenham Hotspurs haben im abgelaufenen Geschäftsjahr rote Zahlen geschrieben.

Wie der Klub aus dem Norden Londons auf seiner Website bekannt gab, hat man erhebliche Verluste hinnehmen müssen : 71,8 Millionen Euro (63,9 Millionen Pfund), um genau zu sein. 

Nach Vereinsangaben sei der Umsatz von rund 518,7 Millionen Euro (460,7 Millionen Pfund) im Vorjahr auf rund 453 Millionen Euro zurückgegangen.

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Zum Vergleich: Im Vorjahr hatten die Spurs noch rund 70 Millionen Pfund Profit gemacht.

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Auch für das laufende Geschäftsjahr erwartet  Levy rote Zahlen

"Wir befinden uns mitten in einer der herausforderndsten Zeiten, die es je gab", wird Klubpräsident Daniel Levy in der Mitteilung zitiert: "Die Auswirkungen der Pandemie auf unseren Umsatz sind erheblich und hätten zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können angesichts der Tatsache, dass wir gerade ein 1,2-Milliarden-Pfund-Stadion gebaut haben, das durch Klub-Mittel und langfristige Schulden finanziert ist."

Für das laufende Geschäftsjahr schätzt Levy bei anhaltendem Zuschauerausschluss das mögliche Minus auf rund 169 Millionen Euro (150 Millionen Pfund). Dies wäre laut des Klubbosses "ein nicht behebbarer Umsatzverlust".

Trösten können sich die Vereinsbosse um Präsident Daniel Levy mit dem gelungenen Saisonstart: Nach neun Spieltagen thronen die Spurs nämlich an der Tabellenspitze.

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Mit Sport-Informations-Dienst ( SID) 

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