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Fabio Capello war als Trainer an der Seitenline stets um Fassung bemüht. Von Ralph Hasenhüttls Gefühlsausbruch in der Premier League hält er entsprechend wenig.

Als Ralph Hasenhüttl mit dem FC Southampton gegen den englischen Meister FC Liverpool endlich einen Sieg eingefahren hatte, wurde er von seinen Gefühlen übermannt. 

Der Österreicher ging nach dem 1:0-Erfolg am Montag an der Seitenlinie auf die Knie und konnte die Tränen nicht zurückhalten. Viele Fans und Experten feierten den ehemaligen Coach von RB Leipzig für den Gefühlsausbruch. 

Der ehemalige Startrainer Fabio Capello befand das Verhalten hingegen für völlig unangebracht. "Sowas verstehe ich nicht", erklärte der einstige Coach von Juventus Turin, der Roma, des AC Milan und der englischen Nationalmannschaft bei Sky Sport Italia

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Der 74-Jährige, der in seiner langen Karriere unter anderem die Champions League gewonnen hatte, erklärte: "Er war bei der Arbeit. Ein bisschen Emotionen sind in solchen Situationen in Ordnung, aber das war komplett übertrieben." Der Italiener konnte der Aktion rein gar nichts abgewinnen. "Warum, um Himmels willen, würdest anfangen zu weinen?", fragte der frühere Welttrainer. 

Hasenhüttl selbst hatte nach dem Spiel erklärt, von der Leistung seiner Mannschaft so begeistert gewesen zu sein. Und: "Ich habe noch nie gegen Klopp gewonnen. Dieses Mal habe ich auch erst in der Nachspielzeit angefangen, an den Sieg zu glaube. Es war fantastisch, wie wir verteidigt haben. Das war ein perfekter Abend."

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